Seit gestern werden die neuen Mac mini Modelle offiziell verkauft. Immer mehr Details kommen ans Licht.
Problematisch: Beim neuen Mac mini mit M6 oder M5 Pro ist der NAND-Speicher wieder fest mit der Hauptplatine verlötet.
Beim Vorgänger mit M4 oder M4 Pro ließ sich das Speichermodul noch austauschen. Einen Überblick über die Mac-mini-Modelle hatten wir gepostet, die neue Entdeckung gefällt uns gar nicht. Und euch sicher auch nicht.
Apples Erklärung steht noch aus
Damit entfällt eine Möglichkeit, zunächst eine kleine SSD zu kaufen und später ein günstigeres Modul eines Drittanbieters einzusetzen.
Apple hat die Rückkehr zum verlöteten Speicher bislang nicht erläutert. Schon bei den Mac mini mit M1 und M2 war der NAND-Speicher fest verbaut. Die austauschbaren Module der M4-Generation bleiben damit vorerst eine Ausnahme.
Kleine SSD langsamer
Hinzu kommt ein Unterschied bei der Geschwindigkeit: Die Version mit 256 GB besitzt nur einen NAND-Chip. In einem veröffentlichten Test erreichte sie rund 3.200 MB/s beim Lesen und 3.000 MB/s beim Schreiben. Die Variante mit 512 GB kam auf etwa 6.400 beziehungsweise 6.600 MB/s.
Im Alltag dürfte das nicht jedem auffallen, bei großen Dateien kann es aber relevant sein.
Speichergröße VOR dem Kauf sorgfältig planen
Aus unserer Sicht solltet ihr den benötigten internen Speicher diesmal besonders sorgfältig wählen. Eine externe SSD kann später zusätzlichen Platz schaffen, ersetzt aber kein austauschbares internes Modul.
Gerade wenn ihr den Rechner lange nutzen wollt, lohnt ein Blick auf die verfügbaren Konfigurationen und Aufpreise.
Auch die Änderungen bei Apples Speicher-Optionen zeigen, wie wichtig diese Entscheidung beim Kauf geworden ist.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple/iTopnews

