Apple hat wie berichtet auch einen neuen M6 und M5 Pro Mac mini vorgestellt. Wir beantworten die 10 wichtigsten Fragen.
1. Welche Modelle hat Apple vorgestellt?
Der neue Mac mini wird mit M6 oder M5 Pro angeboten. Beide behalten das kompakte Gehäuse bei. Das M6-Modell deckt Alltagsaufgaben, kreative Projekte und lokale KI-Arbeitsabläufe ab. Der M5 Pro richtet sich an Profis, die Apps entwickeln, Videos rendern, wissenschaftliche Simulationen ausführen oder Spiele produzieren.
2. Was bietet der M6?
Der M6 besitzt eine 12-Kern-CPU und damit zwei Kerne mehr als sein Vorgänger. Laut Apple liefert sie die weltweit schnellste Single-Thread-Leistung. Auch die 12-Kern-GPU wächst um zwei Kerne und enthält erstmals Neural Accelerators. Hinzu kommen zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Serienmäßig sind 16 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher verbaut, maximal sind 32 GB möglich. Die Bandbreite erreicht 170 GB/s.
3. Wie stark steigt die Leistung mit dem M6?
Gegenüber dem Mac mini M4 verspricht Apple bis zu viermal mehr KI-Leistung sowie eine Verdopplung von Grafik- und Speicherleistung. Die CPU soll bis zu 40 Prozent schneller sein. In LM Studio werden Prompts bis zu 13,5-mal schneller als beim M1 und 4,8-mal schneller als beim M4 verarbeitet. Excel-Berechnungen laufen bis zu 2,3- beziehungsweise 1,5-mal schneller. Raytracing-Spiele erreichen gegenüber dem M4 bis zu die doppelte Leistung.
4. Was unterscheidet den M5 Pro?
Der M5 Pro bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne. Die GPU besitzt Neural Accelerators, verbesserte Shader-Kerne und Raytracing der dritten Generation. Unterstützt werden bis zu 64 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und 307 GB/s Bandbreite. Damit lassen sich große lokale KI-Modelle, komplexe 3D-Szenen, ProRes-RAW-Dateien und umfangreiche Forschungsdaten bearbeiten.
5. Welche Leistungswerte nennt Apple für den M5 Pro?
LLM-Prompts in LM Studio werden bis zu 8,5-mal schneller als beim M2 Pro und viermal schneller als beim M4 Pro verarbeitet. Raytracing-Rendering in Blender beschleunigt sich um das bis zu 4,5-Fache gegenüber dem M2 Pro und um das 1,4-Fache gegenüber dem M4 Pro. Bei der Bildverarbeitung in Affinity nennt Apple Steigerungen um das bis zu 2,1- beziehungsweise 1,5-Fache.
6. Welche Möglichkeiten gibt es für lokale KI?
Beide Modelle können KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät erledigen. Genannt werden lokale Modelle, Fotoeffekte und KI-Agenten zur Automatisierung täglicher Aufgaben. Der M5 Pro eignet sich außerdem für Foto- und Video-Upscaling sowie große Diffusionsmodelle. Mehrere M5-Pro-Systeme lassen sich über Thunderbolt 5 zu einem Cluster für umfangreiche lokale KI-Modelle verbinden.
7. Welche Anschlüsse stehen bereit?
Beide Varianten unterstützen WLAN 7, Bluetooth 6 und 2,5-Gigabit-Ethernet, optional auch 10-Gigabit-Ethernet. Vorn sitzen zwei USB-C-Anschlüsse mit USB 3 und ein Kopfhöreranschluss. Hinten bietet das M6-Modell drei Thunderbolt-4-Ports, der M5 Pro drei Thunderbolt-5-Anschlüsse. HDMI und Ethernet sind ebenfalls vorhanden. Genlock über USB-C synchronisiert Displays und Kameras.
8. Was bringt macOS 27 Golden Gate?
macOS 27 umfasst Siri AI und weitere Apple-Intelligence-Funktionen. Siri kann Kontext aus Nachrichten, E-Mails und Fotos berücksichtigen, Fragen beantworten und Aufgaben in Apps erledigen. Die Assistenz ist in Spotlight und Kontextmenüs integriert. Visual Intelligence bezieht Bildschirminhalte ein. Safari erhält neue Organisationsmöglichkeiten, Automationen lassen sich per Beschreibung erstellen und Fotos umfangreicher bearbeiten.
9. Wie nachhaltig ist der Mac mini?
Der Rechner besteht zu 50 Prozent aus recyceltem Material. Das Gehäuse verwendet vollständig recyceltes Aluminium, die Magnete vollständig recycelte Seltenerdelemente. Der Strom für die Fertigung stammt entlang der Lieferkette aus erneuerbaren Quellen. Die Papierverpackung ist vollständig faserbasiert und zu Hause recycelbar.
10. Wann erscheint er und was kostet er?
Vorbestellungen laufen seit dem heutigen 25. August, die Auslieferung beginnt am 22. September. Los geht es ab 1049 Euro aufwärts.
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