Das beliebteste MacBook ist aktuell schwerer zu bekommen – knappe Speicher sorgen für Wartezeiten.
Tim Cook hatte es prophezeit, jetzt beginnt die durch KI-angetriebene Speicherkrise das MacBook Air zu verknappen. Ausgerechnet zur Back-to-School-Zeit könnte das für einige Käufer nervig werden.
RAM wird knapp – und das MacBook Air jetzt langsam auch
Laut Mark Gurman sinkt die Verfügbarkeit des MacBook Air inzwischen spürbar. Bestimmte Konfigurationen sollen längere Lieferzeiten haben, nachdem zuvor vor allem andere Macs wie der Mac Studio oder Mac mini betroffen waren.
Der Auslöser liegt dem Bericht zufolge bei der weltweiten Speicherknappheit. Der KI-Boom frisst gewaltige Mengen RAM für Server und Rechenzentren – genau diese Nachfrage drückt nun auch auf Consumer-Geräte.

Apple kann offenbar nicht mehr einfach alles wegkaufen
Wir berichten seit Monaten, dass der Ausbau von KI-Rechenzentren die DRAM-Versorgung belastet. Speicherhersteller schichten Produktion um, während neue Fertigungskapazitäten frühestens später helfen dürften.
Für Apple heißt das: Selbst ein Bestseller wie das MacBook Air ist nicht mehr vor Lieferschwierigkeiten sicher. Wir rechnen mit einem neuen Modell erst im Frühjahr 2027 – die schlechtere Verfügbarkeit kommt nicht von einem baldigen Modellwechsel.
Wer jetzt dringend ein MacBook Air braucht, sollte jetzt noch zuschlagen oder könnte refurbished oder gebraucht schauen. Beim MacBook Pro soll der Lagerbestand noch besser aussehen – vermutlich weil Apple die knappen Speicher lieber in hochpreisigen Geräten verbaut.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
