Apple verkauft offenbar mehr Geräte als erwartet. Anscheinend werden die Lager langsam knapp…
Apple meldete gestern starke Zahlen, hat aber auch eine Warnung ausgesprochen: Im laufenden September-Quartal sollen Lieferengpässe sichtbar werden – ausgerechnet bei iPhone, iPad und Mac.
Starke Nachfrage wird für Apple zum Luxusproblem
Laut Tim Cook betrifft die engere Versorgung das iPhone, das iPad und den Mac. Apple sehe weniger Spielraum in der Lieferkette als üblich, besonders bei den modernen Chip-Fertigungsverfahren.
Cook betont aber: Es gehe nicht um einen klassischen Zuliefererfehler. Vielmehr hätten sich iPhone und Mac deutlich besser entwickelt als von Apple erwartet. Kurz gesagt: Die Nachfrage ist höher als geplant.

Speicher bleibt teuer – und das wohl noch länger
Dazu kommt das bekannte Speicherproblem. Apple zahlte im Juni-Quartal bereits mehr für Speicher als im März-Quartal und rechnet im September-Quartal mit weiter steigenden Kosten.
Teilweise will Apple das durch vorhandene Lagerbestände und günstigere Nicht-Speicher-Komponenten abfedern. Dauerhaft dürfte das aber schwierig bleiben, weil der DRAM-Markt nur von wenigen großen Herstellern geprägt wird.
Apple prüft deshalb laut Cook „alle Optionen“. Für Käufer heißt das: Lieferzeiten und Preise bleiben angespannt. Gerade vor dem nächsten iPhone-Event im Herbst könnte das Thema noch einmal aufkochen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
