Der nächste Einkauf bei Apple könnte schon bald ein Gespräch werden.
Apple bereitet offenbar einen KI-Einkaufsberater für die Apple-Store-App vor. Darauf deutet eine neue Passage in den Datenschutzbestimmungen hin.
Der virtuelle Assistent soll Kunden bei der Produktauswahl helfen und Antworten individuell anpassen.
So arbeitet der Assistent
Dafür verarbeitet Apple unter anderem Kontodaten, Geräteinformationen, Mobilfunkanbieter, Chatverläufe und – falls freigegeben – auch den Standort.
Die Chats bleiben in der App gespeichert, damit Nutzer später darauf zurückgreifen können.
Daten werden anonymisiert
Apple verspricht: „Bevor Apple den Chat mit unseren Partnern teilt, entfernt das Unternehmen persönliche Identifikationsmerkmale daraus.“
Die Partner dürften die Daten ausschließlich nutzen, um passende Antworten zu liefern. Das deutet darauf hin, dass zumindest ein Teil der KI von einem externen Anbieter stammt.
Apple Store app may soon get an AI-powered shopping assistant https://t.co/jHYb5iliFb by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) July 22, 2026
Verbesserung auf Wunsch
Wer möchte, kann seine Unterhaltungen zusätzlich zur Verbesserung des Assistenten freigeben.
Diese Option lässt sich in den Einstellungen der Apple-Store-App aktivieren oder deaktivieren.
Start wohl zunächst auf Englisch
Die Formulierungen im Datenschutz sprechen dafür, dass der KI-Helfer zunächst nur in ausgewählten Ländern startet – vermutlich zuerst in englischsprachigen Märkten. Später sollen weitere Sprachen und Regionen folgen.
Apple setzt schon länger auf KI
Bereits heute nutzt Apple KI intern: Händler erhalten einen Chatbot als Verkaufshelfer. Außerdem testet der Konzern ein System, das Genius-Bar-Gespräche automatisch mitschreibt und zusammenfasst.
Der Einkaufsberater wäre der nächste Schritt Richtung KI-gestütztes Shopping.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

