Die KI verschlingt immer mehr Speicher. Und jetzt sollen wir verzichten.
OpenAI-Chef Sam Altman hat eine bemerkenswerte Idee: Nutzer sollen weniger RAM in ihren Macs haben. Im Podcast „Cheeky Pint“ beklagt er, es sei „ziemlich schrecklich“, wenn jeder einen Teil des weltweit knappen Arbeitsspeichers im eigenen Rechner hortet.
Lieber alles in die Cloud
Laut Altman werde privater RAM nur „fünf Prozent der Zeit“ genutzt. In Rechenzentren ließe er sich effizienter einsetzen.
Wer hat die Krise nochmal verursacht?
Das ist durchaus dreist. Schließlich sind es OpenAI & Co., die mit ihrem gigantischen Speicherhunger die Chipkrise und drastische Preissteigerungen maßgeblich verursachen. Hersteller produzieren lieber lukrativen KI-Speicher als günstigeren RAM für Verbraucher.
In this week’s Sunday Reboot, Sam Altman thinks it’s wasteful for you to have more memory in your Mac. It’s bad enough that you have any RAM that he can’t access at all. By @MalcolmOwen
https://t.co/TfJVLocL0v
— AppleInsider (@appleinsider) November 2, 2026
Die Kunden zahlen doppelt drauf
Mac-Käufer müssen ohnehin bereits überlegen, ob sie sich zusätzlichen Arbeitsspeicher überhaupt leisten können. Und jetzt sollen sie zugunsten der KI-Konzerne noch mehr verzichten?
Datenschutz bleibt auf der Strecke
Was Altman nicht anspricht: Mehr Berechnungen in der Cloud wären zwar gut fürs Geschäft von OpenAI, aber schlecht für Privatsphäre und Datenschutz der Nutzer. Lokale KI auf dem Mac schützt sensible Daten. Dafür braucht sie RAM.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: OpenAI/iTopnews

