Der wichtige Apple-Speicherlieferant SK Hynix warnt vor anhaltenden Engpässen bei RAM und Flash-Speicher.
Sie könnten sich voraussichtlich bis mindestens 2030 hinziehen werden. Grund dafür sind die hohe Nachfrage im KI-Sektor sowie extrem lange Bauzeiten und technische Hürden bei der Errichtung neuer Fertigungsstätten.
Hohe Zusatzkosten auch für Apple
Obwohl Apple zu einem Kreis von 14 Großkunden gehört, die sich Vorrang bei den Liefermengen für die Jahre 2027 und 2028 gesichert haben, enthalten die Verträge Preisanpassungsklauseln. Damit schlagen die Marktbedingungen auf die Einkaufspreise durch, was Apple hohe Zusatzkosten beschert.

Neben RAM und Flash-Speicher droht in der Lieferkette bereits der nächste Engpass bei Leiterplatten (PCBs). Was früher ein einfaches Massengut war, hat sich ebenfalls durch höhere Bandbreitenanforderungen und mehrschichtige Designs zu einer komplexen Spezialtechnologie entwickelt.
Zulieferer können Bedarfe auch technisch nicht decken
Laut Branchenberichten verkleinert diese Komplexität den Kreis geeigneter Zulieferer drastisch und verlängert die Vorlaufzeiten weiter. Apple versuchte zwar bereits, den Preiserhöhungen entgegenzuwirken, kann sich dem weltweiten Marktdruck vorerst jedoch kaum entziehen. Und daher werden die Preise für Produkte aus Cupertino auch weiter steigen.
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Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple, Header: Pixabay
