Der Indie-Entwickler Francisco Cantu hat seine Musik-App AskPlay nun auch auf das iPhone gebracht.
Die Anwendung, bisher nur auf dem Mac verfügbar, erweitert Apple Music um eine Steuerung mit natürlicher Sprache. Über ein Eingabefeld oder per Sprachbefehl könnt ihr komplexe Anweisungen wie das Erstellen von Mixes für bestimmte Stimmungen anstoßen.
Über Sprachbefehle (und Texteingaben, wenn gewünscht) könnt ihr auch, das Verwalten der Warteschlange sowie das Abfragen von Songinformationen ausführen.
Keine komplexe KI-Infrastruktur mehr
Die ursprüngliche Mac-Version benötigte für diese KI-basierten Features noch zwingend eigene API-Schlüssel von Anbietern wie OpenAI, Anthropic oder OpenRouter. Nun nutzt die neue iOS-27-Version stattdessen Apples Private Cloud Compute (PCC)-Infrastruktur.
Durch die Integration des Cloud-Pro-Foundation-Modells verarbeitet AskPlay Sprachbefehle kostenlos und datenschutzkonform über die Apple-Cloud. Ihr könnt dabei flexibel zwischen drei Argumentationsstufen (light, moderate und deep) wählen. Bei uns hat sich „moderate“ bewährt.
Vorbild in Sachen Datenschutz und KI
Damit ist die iOS-Version von AskPlay nicht nur ein leistungsfähiges Werkzeug zur Musiksteuerung, sondern dient gleichzeitig als Praxisbeispiel für die Einbindung von Private Cloud Compute in Drittanbieter-Apps.
Unsere ersten Eindrücke sind positiv: Die Features funktionieren zu 95 % zuverlässig. Wir können euch das Ausprobieren daher empfehlen.
Eine Woche kostenlos antesten
Mehr Details findet ihr auf der Website der umtriebigen Entwickler. Die App lässt sich von euch 7 Tage kostenlos antesten. Danach werden 1,99 Euro pro Monat fällig. Wer das Jahres-Abo bucht, zahlt 19,99 Euro und kann damit gegenüber 12 Einzelzahlungen 5 Euro sparen.
AskPlay funktioniert neben der neuen iPhone-Version und der Mac-Anwendung auch auf dem iPad und Vision Pro.
PS: Gut wäre natürlich, wenn Apple solche Funktionen selbst gratis in Apple Music einbaut. Mit Apple Intelligence ist es immerhin schon möglich, KI-generierte Playlisten zu erstellen. Allerdings nur in anderen Ländern, in der EU bietet euch Apple diese KI-Funktionen noch nicht an.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: App Store


