Apple-CEO John Ternus plant laut einem Bericht von Bloombergs Mark Gurman eine große Umstrukturierung des Konzerns.
Ziel ist es wohl, Produktentwicklungen zu beschleunigen und neue Produkte schneller und dynamischer auf den Markt zu bringen.
Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist das Abrücken von den traditionellen Präsentationen im Frühjahr und Herbst zugunsten von Produktpremieren über das gesamte Jahr verteilt.
Apple soll schlanker werden
Zudem strebt Ternus eine schlankere Unternehmensstruktur an, indem Zwischenebenen im Management abgebaut werden, um die Lücke zwischen Ingenieuren und der Führungsebene zu schließen.
Damit reagiert die Führung auf den stagnierenden Dienstleistungsbereich und den wachsenden Innovationsdruck im Zeitalter von KI.

Der Kurswechsel geht mit personellen Konsolidierungen und Sparmaßnahmen einher. In den vergangenen Wochen wurden Direktoren und Engineering Program Manager entlassen und Budgets für Marketing sowie das geplante Stellenwachstum für das Jahr 2027 eingefroren.
Mehr Druck unter Ternus?
Betroffen von den Einsparungen sind etwa Teams aus den Bereichen Siri, KI-Software-Engineering, Vision Pro und Fitness+.
Innerhalb der Belegschaft führt das zu spürbarem Druck: Mitarbeiter berichten von einem hektischeren Arbeitsumfeld und verkürzten Zeitplänen, um das Ziel eines agileren Apple umzusetzen.
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