Ein paar gestrichene Stellen, und schon wird der Untergang ausgerufen.
Ein Bloomberg-Bericht sorgt für Wirbel um Apple Fitness+. Demnach baut Apple bei Angeboten wie „Time to Walk“ und „Time to Run“ Stellen ab. Daraus wird bereits über größere Einschnitte bei Fitness+ bis hin zu einer möglichen Eingliederung des Dienstes in Apple Health spekuliert.
Die Zahlen sprechen dagegen
AppleInsider hält diese Schlussfolgerungen für deutlich überzogen. Denn laut Bloomberg geht es lediglich um eine Handvoll Jobs. Gleichzeitig sucht Apple aktuell allein in Cupertino 73 Mitarbeiter für Stellen, in deren Ausschreibungen Fitness erwähnt wird.
Fitness+ produziert vergleichsweise günstig
Auch die angeblich hohen Kosten überzeugen als Argument kaum. Apple besitzt seine Studios selbst, die Technik ist ohnehin vorhanden. Zusätzliche Kosten entstehen vor allem durch Produzenten, Cutter und Trainer. Und gerade dort bringen wenige gestrichene Stellen kaum große Einsparungen.
Claimed Apple Fitness+ layoffs are no sign of problems with the service https://t.co/1kGLwwtbgC #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) September 21, 2026
Umbau bleibt trotzdem möglich
Dass Apple Fitness+ organisatorisch verändert, ist damit aber nicht ausgeschlossen. Auch eine spätere stärkere Verzahnung mit Apple Health wäre denkbar.
Vorerst bleibt alles beim Alten
Ein großer Umbau hätte gut zur Health-Neugestaltung rund um watchOS 27 gepasst. Doch 2026 kam er nicht. Vielleicht passiert 2027 etwas. Für ein baldiges Ende von Apple Fitness+ gibt es derzeit aber keine belastbaren Hinweise.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple/iTopnews
