Dass Apples kommende iPhones teurer werden könnten, gilt inzwischen als wahrscheinlich.
Offen ist allerdings, wie stark Apple die Preise tatsächlich anhebt. Neue Überlegungen gehen davon aus, dass beim iPhone 18 Pro bereits ein Aufschlag von rund 100 US-Dollar ausreichen könnte. Damit würde das Basismodell in den USA bei 1.199 statt 1.099 Dollar starten. Für Deutschland wären das etwa 100 Euro mehr…
Konkurrenz liefert einen Anhaltspunkt
Samsung, Google und andere Hersteller haben ihre Preise zuletzt ebenfalls um ungefähr 100 Dollar erhöht. Apple könnte sich an dieser Größenordnung orientieren. Ein Plus von 100 Dollar entspräche beim iPhone 18 Pro einer Steigerung um etwa neun Prozent – und wäre damit wesentlich moderater als manche früheren Prognosen.
Wir hatten bei iTopnews bereits über deutlich drastischere Szenarien berichtet. Zwischenzeitlich standen sogar 250 bis 300 Dollar Aufpreis für das iPhone 18 Pro im Raum. Andere Prognosen gingen ebenfalls von deutlich höheren deutschen Preisen aus.
Komponenten werden deutlich teurer
Ganz vermeiden kann Apple eine Anpassung möglicherweise nicht. Vor allem Speicherchips sind knapp und teuer. Hinzu kommen höhere Kosten für moderne Prozessoren und andere Bauteile. Eine Analyse geht davon aus, dass die Komponenten des iPhone 18 Pro rund 38 Prozent mehr kosten könnten.
Persönlich würden wir einen Aufschlag von 100 Dollar/100 Euro noch für vergleichsweise nachvollziehbar halten. Wenn ihr ohnehin ein Pro-Modell kaufen wollt, dürfte eine moderate Erhöhung die Entscheidung weniger beeinflussen als ein Sprung um 250 oder 300 Dollar.
Größerer Aufschlag bei mehr Speicher?
Interessant ist deshalb eine andere Möglichkeit: Apple könnte den Einstiegspreis möglichst attraktiv halten und stattdessen bei Modellen mit mehr Speicher stärker aufschlagen. Das wäre nicht überraschend, denn gerade NAND- und DRAM-Preise sorgen derzeit für Kostendruck. Wie angespannt die Lage ist, zeigt unser Bericht über die Speicherknappheit bis 2027.
Noch ist allerdings nichts entschieden. Die 100 Dollar/100 Euro sind eine Einschätzung und keine Information über Apples tatsächliche Preisplanung. Spätestens bei der Vorstellung der neuen Pro-iPhones im September wissen wir, wie tief ihr (und wir) wirklich in die Tasche greifen müssen.
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