Apple hat sein neues Poliertuch ausgeliefert – und erste Käufer bestätigen die technische Sensation.
Es ist laut erstem Test weicher als der Vorgänger. Nicht kleiner, nicht mit einem M-Chip ausgestattet und offenbar auch nicht für Apple Intelligence vorbereitet.
Es fühlt sich dafür weniger steif an als sein Vorgänger. Damit dürfte die Frage geklärt sein, was Apple am wichtigsten Zubehör des Jahres verändert hat.
Die Abmessungen entsprechen weitgehend der bisherigen Version. Beim Material erinnert das neue Tuch stärker an die Beigaben zu Apples Displays mit Nanotexturglas oder zur Vision Pro. Schon das ursprüngliche Modell entwickelte sich trotz seines Preises zum Verkaufsschlager und war kurz nach dem Start ausverkauft.
Premium-Schmutz muss nicht teuer sein
Noch erstaunlicher als die neu entdeckte Weichheit ist der Preis. Apple verlangt in Deutschland nur noch 10 statt bisher 25 Euro. Wir haben die ungewöhnliche Preissenkung bereits vermeldet. Ihr spart also 60 Prozent und könnt eure Fingerabdrücke künftig mit deutlich geringerem finanziellen Schmerz entfernen.
Das Tuch besteht weiterhin aus weichem, nicht scheuerndem Material und eignet sich laut Apple für sämtliche Displays – ausdrücklich auch für empfindliches Nanotexturglas.
Ein Kauf für Generationen?
Natürlich erledigen gewöhnliche Mikrofasertücher diese Aufgabe ebenfalls. Ihnen fehlen allerdings das Apple-Logo und das erhebende Gefühl, offizielles Zubehör über den Bildschirm zu bewegen. Immerhin musste man früher auf Sonderaktionen warten, um das Original-Poliertuch günstiger zu bekommen.
Wir finden: Für zehn Euro wird aus einem schwer erklärbaren Luxusartikel zumindest ein sympathisch übertriebenes Apple-Mitbringsel. Und falls ihr schon den Vorgänger besitzt, dürft ihr beruhigt weiterputzen – ein jährliches Tuch-Upgrade scheint aus unserer Sicht nicht zwingend nötig.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple/iTopnews

