Mit diplomatischem Geschick sicherte Tim Cook Apple über Jahre hinweg Sonderrechte.
Nach dem angekündigten Rückzug als CEO wechselt Tim Cook im September auf den Posten des Executive Chairman. Apple bestätigte nun, dass er in dieser Rolle weiterhin die globalen Regierungsbeziehungen steuern wird.
In der offiziellen Mitteilung heißt es: „Als Executive Chairman wird Cook bestimmte Aspekte des Unternehmens unterstützen, einschließlich des Austauschs mit politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt.“
Der Draht zum Weißen Haus
Besonders die Beziehung zu Donald Trump gilt als Cooks „Meisterstück“ – und als höchst umstritten. Cook suchte die Nähe des verhaltensauffälligen Präsidenten, um Zölle und Regulierungen abzuwenden.
Kritiker werfen ihm jedoch mangelnde moralische Abgrenzung vor, etwa beim Besuch eines Dokumentarfilms über Melania Trump am Tag eines tödlichen ICE-Einsatzes in Minneapolis.
Tim Cook will still be Apple’s Trump whisperer https://t.co/pMetbsz3cH
— The Verge (@verge) April 21, 2026
Zwischen Gold und Kritik
In einem Interview mit „Good Morning America“ verteidigte sich Cook: Er sei „keine politische Person“. Dennoch bleiben Bilder wie das Geschenk einer Glasplakette auf einem 24-Karat-Goldsockel an Trump im Gedächtnis.
Für Apple-Beobachter ist klar: Auch ohne CEO-Titel bleibt Cook der wichtigste „Trump-Flüsterer“ im Silicon Valley.
Stabilität für die Lieferketten
Die Entscheidung sichert Apple Kontinuität im heiklen Geflecht zwischen den USA und China. Cook hat bewiesen, dass er Apple durch politisch instabile Zeiten navigieren kann – ein Talent, das der Konzern auch nach 2026 dringend benötigt.
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