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Telegram, Apple und Weißrussland: Kontroverse weitet sich aus

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Apple forderte vor kurzem von Telegram die Löschung bestimmter Gruppen.

In diesen wurden Identitäten von Polizisten und Regierungsmitgliedern öffentlich gemacht. Laut Telegram-Chef Durov war das Argument Apples, dass solche Aktionen Gewalt schüren würden.

Apple verbot auch Erklärung durch Telegram

Nun hat John Gruber in einem Kommentar zur Situation noch eine weitere Ebene der Kontroverse offengelegt. Denn nachdem Telegram betreffende Inhalte und Kanäle gelöscht hatte, verbot Apple de facto außerdem, dass Telegram seinen Nutzern die Löschung erklärt.

Zuvor wurden gelöschte Inhalte von Telegram durch einen Hinweis auf Apples Richtlinien und Löschungswunsch ersetzt. Dies verbot Apple wiederum mit einem Verweis auf die App-Store-Richtlinien.

Darin steht nämlich auch, dass Entwickler Nutzern nicht die App Store Richtlinien erklären dürfen – ein ziemlich drastischer, fast autoritärer Schritt, wie Gruber kommentiert. Denn so könne Apple nicht nur Informationspolitik kontrollieren, sondern auch die Informationspolitik über diese Kontrolle selbst.

Foto: Telegram
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