Anzeige

pCloud, ein weiterer Cloud-Speicher im Test


    2

iCloud Drive kennt jeder. pCloud ist noch nicht ganz so bekannt.

Die Sicherung von Daten, wie z. B. Bilder, Videos oder auch Musik, wird heutzutage immer mehr durch den Cloud-Speicher, insbesondere durch iCloud bei Apple-Geräten, durchgeführt. Nur noch wenige Leute brennen ihre Videos oder Musik auf eine DVD oder nutzen ständig einen USB-Stick. Um den heutigen Trend zu optimieren, gibt es nun einen weiteren Speicheranbieter, die pCloud. Trotz, dass der Anbieter relativ klein ist, wurde dieser Speicher im App Store und bei Google Play schon millionenfach heruntergeladen.

Dadurch, dass die pCloud mittlerweile ein hohes Maß an Beliebtheit aufweist sowie eine verbesserte Alternative zur Sicherung aller Daten ist, schauen wir uns den Cloud-Speicher mal näher an.

Was ist eigentlich die pCloud?

Wie bereits erwähnt, geht es bei der pCloud um eine relativ junge sowie moderne Speicherlösung aller Daten. Hiermit können keine Fotos oder Videos mehr verloren gehen, im Gegensatz zu einer externen Festplatte oder einem USB-Stick. Vor allem die Speichererweiterung bei Apple-Geräten kann sich als ziemlich schwierig gestalten. Wo man bei vielen Android-Smartphones einfach nur größere SD-Karten nutzen kann, profitieren Apple-Smartphones oder Tablets eher von einem Cloud-Speicher. Doch auch für andere Geräte kann dieses Online-Speichersystem durchaus nützlich sein.

Da sich der Sitz der pCloud in der Schweiz befindet, legt das Unternehmen besonders viel Wert auf einen wachsenden sowie zukunftsorientierten Markt in der IT-Welt.  Die pCloud möchte insbesondere für Unternehmen, aber auch für private Nutzer eine umfassende sowie einfache Lösung zur Online-Speicherung der Daten sein. 2013 wurde die pCloud zum ersten Mal vorgeführt und ist für alle gängigen Softwares auf Laptops, Computers, Smartphones und Tablets erhältlich. Sogar für Linux ist dieser Speicher verfügbar.

Damit bietet dieser Anbieter auf der einen Seite viele tolle Funktionen – auf die gleich noch mehr eingegangen werden – und auf der anderen Seite eine absolute Nutzerfreundlichkeit. Bei dem Speicherungsprozess, werden die Daten auf drei oder mehr Server in den USA gespeichert. Wie sicher genau dieser Prozess ist und wie viel Privatsphäre berücksichtigt wird, gilt es noch zu klären.

Wenn man also nach einem praktischen sowie modernen Cloud-Speicher sucht, dann ist die pCloud genau das Richtige. Für eine kostenfreie Speichernutzung werden den Benutzern sogar bis zu 10 GB geboten sowie 50 GB pro Monat für den Download-Link-Traffic. Die einzige Vorausätzung für diese kostenlose Nutzung ist eine Verifizierung des Kontos.

Wichtige Funktionen

Um zu verdeutlichen, was genau dieser Cloud-Speicher alles kann, werden hier noch einmal alle praktischen Features der pCloud aufgelistet:

  • Mit End-To-End-Verschlüsselung
  • Ist für alle gängigen Softwares verfügbar
  • Dateien können bei beliebten Cloud-Speicheranbetern gesichert werden
  • Dieser Cloud-Speicher verfügt über einen internen Videoplayer für die direkte Wiedergabe der Videos sowie über einen internen Audioplayer für Musik
  • Es gibt keine Einschränkung der Uploadgröße
  • Es werden 10 GB kostenlos angeboten
  • Die Synchronisation verläuft super schnell
  • Die pCloud verfügt über freigegebene Ordner für den Remotezugriff auf Dateien
  • Es gibt eine sogenannte Fair-Share-Funktion, wo nur der Speicherplatz vom freigegebenen Ordner des Teilnehmers verwendet wird
  • Es gibt einen Papierkorbverlauf von 30 Tagen

Nachteile der pCloud

  • Die Server liegen in der USA
  • Um noch mehr Funktionen zu erhalten, wie z. B. die Verschlüsselung, muss man Premiummitglied werden
  • Die Dokumente kann man online nicht bearbeiten

Thema Sicherheit

Insbesondere das Thema Datenschutz ist bei einem Cloud-Speicher häufig gefragt. Die pCloud sorgt vor allem für einen Datenzugang sowie einer Ausfallsicherheit bei einer SSL-Verschlüsselung. Da der Speicher auf mindestens drei verschiedenen Servern in der USA (Dallas und Texas) gesichert wird, ist der Anbieter SSAE 16 SOC 1, Typ 2 zertifiziert. Somit sollten keine Sicherheitsmängel auftreten.

Dennoch muss man sich, egal mit welchen Cloud-Speicher, vor Hackern schützen. Man sollte vor allem Vorsicht walten lassen, wenn man Daten über einen browserbasierten Client hochlädt. Da die pCloud jedoch über ein hochangesehenes Compliance-Zertifikat verfügt, welches dem internationalen ISAE 3402-Norm entspricht, und die internen Kontrollprozesse hervorragend funktionieren, ist man mit der pCloud auf der sicheren Seite.

Teile
in diesem Artikel

Anzeige

Deine Meinung ist wichtig

Die Kommentarfunktion von Disqus wird als Frame eingebunden. Wenn Sie eine Meinung/einen Kommentar abgeben wollen, verlassen Sie damit unsere Webseite/App und posten über Disqus.