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Facebook stellt Datensammel-App Onavo ein

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Facebook hat die App Onavo eingestellt, die Nutzer für kostenloses VPN massiv ausspähte.

Die App wurde 2013 von Facebook für ca. 200 Millionen Dollar aufgekauft und sollte Einblicke in das Nutzerverhalten der User gewähren.

Der VPN-Schutz sollte vor betrügerischen Seiten schützen und verhindern, dass Nutzer von Websites ausgespäht werden. Nur Facebook selbst wollte Nutzerdaten abgreifen.

Facebook erhielt durch Onavo zahlreiche Nutzerdaten

Die App ermittelte, welche Apps ein Nutzer installiert hatte und wie häufig diese genutzt wurde, welche Websites besucht und welches Gerät und Netzwerk aktiv waren. All diese Daten landeten zur Analyse bei Facebook.

Das soziale Netzwerk benötigte solche Informationen um herauszufinden, welche neuen Dienste (besonders junge) Menschen nutzen. Solche können dann aufgekauft oder kopiert werden. Auf diese Weise wollte sich Facebook seine Position auch bei sinkender Popularität des eigenen Netzwerkes sichern.

Onavo schon länger nicht mehr im App Store, Facebook Research bleibt

Apple hatte Onavo aus dem App Store geschmissen, weil Facebook das Unternehmens-Angebot, das eigentlich nur für Firmen-Apps gedacht ist, zu Forschungszwecken auch für Kunden genutzt hat. In Googles Play Store war Onavo aber bisher noch erhältlich.

Facebook will sich jetzt auf Marktforschungsmaßnahmen (alias Ausspäh-Apps) konzentrieren, bei denen die Teilnehmer für ihre Daten echte Belohnungen erhalten. Mit der Facebook Research-App „verdienen“ 13 bis 35-jährige Nutzer in den USA und Indien bis zu 20 Dollar im Monat für das Abgreifen ihrer persönlichen Daten.

via techcrunch
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