Totgesagte Ideen leben länger. Bei Apple manchmal sogar 16 Jahre.
2010 verdammte Apple-Gründer Steve Jobs die Idee eines Touchscreen-Mac: „Funktioniert nicht. Da fällt dir der Arm ab.“ Jetzt hat das neue MacBook Pro OLED erstmals ein berührungsempfindliches Display. CEO John Ternus erklärt im „Wired“-Interview den Kurswechsel.
Warum Apple so lange wartete
„Wer hätte das gedacht?“, scherzt Ternus. Der Mac bleibe vor allem für Tastatur und Trackpad ausgelegt. „Manchmal ist Touch aber bequem und praktisch.“
Keine Kompromisse beim neuen Design
Entscheidend sei laut Ternus gewesen, dass Touch die Geräte weder schwerer noch dicker mache. Erst zusammen mit dem OLED-Display, dem laut Ternus besten Mac-Bildschirm überhaupt, habe alles gepasst.
Neue Technik verhindert lästiges Wackeln
Apple entwickelte ein stabileres Scharnier und ein neues Kühlsystem: Das Display soll beim Antippen nicht wackeln oder unangenehm warm werden.
Eine neue Generation will touchen
Marketingchef Greg Joswiak verweist auf junge Kreative und Profis, die längst iPhone und iPad per Finger bedienen. Für sie ist Touch am Laptop keine Spielerei, sondern selbstverständlich.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

