Das ist keine Modellpflege mehr: Apple erfindet seinen Profi-Laptop neu.
Apple hat in Los Angeles soeben das neue MacBook Pro mit OLED-Touchscreen vorgestellt. Es erscheint in 14 und 16 Zoll und bringt erstmals Touch auf den Mac. Damit kippt ein altes Tabu von Firmengründer Steve Jobs.
Ein Bildschirm der Superlative
Das PROLED XDR Display nutzt Tandem-OLED mit bis zu 2000 Nits Helligkeit, 120 Hz und einem Kontrast von 10.000.000:1. Neben P3 unterstützt es Adobe RGB. Optional gibt es Nanotexturglas gegen Spiegelungen.
Tippen, wischen und direkt zeichnen
Webseiten scrollen, Fotos vergrößern, Fenster verschieben: Alles geht jetzt mit dem Finger. Kreative können auf dem Display zeichnen, Musiker Instrumente spielen. Trackpad und Tastatur bleiben.
Die Dynamic Island zieht mit ein
Wie beim iPhone zeigt die Dynamic Island Anrufe, Musik und Live-Aktivitäten. macOS 27 „Golden Gate“ ist auf Touch ausgelegt. Auch Word, Lightroom, Blender und Final Cut Pro lassen sich direkt per Finger bedienen.
Leichter, dünner und lange ausdauernd
Das 14-Zoll-Modell wiegt 1,38 Kilo, die 16-Zoll-Version 1,82 Kilo. Das sind rund 230 beziehungsweise 320 Gramm weniger als zuvor. Apple verspricht bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit. Auch das beleuchtete Apple-Logo feiert am neuen MacBook Pro sein Comeback.
New OLED touch screen MacBook Pro has a little surprise!!! The light up logo is back!! https://t.co/0zBSyuqtIZ
— iJustine (@ijustine) October 28, 2026
M5-Power für höchste Ansprüche
M5 Pro und M5 Max treiben anspruchsvolle KI-, 3D- und Videoprojekte an. Möglich sind bis zu 128 GB Arbeitsspeicher und 16 TB SSD. „Das neue MacBook Pro mit PROLED XDR Display ist ein riesiger Schritt nach vorn für den Mac“, sagt Apple-Hardwarechef Johny Srouji.
We’re glowing with excitement over the new MacBook Pro. You’ve gotta touch it to believe it. https://t.co/BLiGkGaefL
— John Ternus (@johnternus) October 28, 2026
Mehr Klang und starke Anschlüsse
Mit dabei: dreimal Thunderbolt 5, HDMI, SD-Kartenleser und MagSafe, dazu WLAN 7, Bluetooth 6 und eine 12-MP-Kamera. Das neue Soundsystem bietet laut Apple 50 Prozent tiefere Bässe.
Die Preise haben es in sich
Vorbestellungen starten heute, am 28. Oktober, die Auslieferung am 6. November. Mit M5 Pro kosten 14 und 16 Zoll ab 3.299 beziehungsweise 3.899 Euro. Mit M5 Max werden mindestens 5.119 oder 5.599 Euro fällig. Wir haben es gerade durchgerechnet: Die teuerste deutsche Konfiguration kostet unglaubliche 16.264,00 Euro.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

