Teure Chips und Speicher könnten den Notebook-Markt 2027 kräftig bremsen.
TrendForce erwartet 2027 sinkende Notebook-Verkäufe. Hauptgrund sind steigende Kosten für Prozessoren, Arbeitsspeicher und SSDs, die zusammen einen großen Teil des Gerätepreises ausmachen.
Hersteller stehen vor schwieriger Wahl
Die Anbieter können höhere Kosten an Kunden weitergeben, geringere Margen akzeptieren oder die Ausstattung kürzen. TrendForce warnt: „2027 werden Marken daher wahrscheinlich nicht gleichzeitig Preise, Ausstattung und Profitabilität halten können.“ Dies gilt auch für Apple und den Mac.
Preiserhöhungen drücken die Nachfrage
Werden Notebooks teurer, könnten Käufer ihre Geräte noch länger nutzen. Dann droht bei den weltweiten Auslieferungen statt eines kleinen Rückgangs sogar ein Minus im hohen einstelligen Prozentbereich.
TrendForce warns of higher notebook prices and weaker demand in 2027 https://t.co/uznABgFdHK by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) October 9, 2026
KI verschärft Speicherknappheit
Vor allem DRAM dürfte wegen der starken Nachfrage aus dem KI-Bereich knapp bleiben. Bei NAND-Flash erwartet TrendForce dagegen ab der zweiten Jahreshälfte 2027 Entspannung.
Auch Macs bleiben nicht verschont
Apple nennt der Bericht nicht einzeln. Doch auch Macs benötigen dieselben zentralen Komponenten und dürften sich dem Kostendruck kaum vollständig entziehen können. Für Käufer könnte 2027 damit ein teureres Computerjahr werden.
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