Apple lockert in Europa die Zügel bei seiner Tracking-Abfrage spürbar.
Mit iOS 27.2 dürfen Entwickler in der EU eine alternative Version des App-Tracking-Transparency-Hinweises nutzen. Hintergrund ist Apples Einigung mit europäischen Wettbewerbshütern nach jahrelangen Untersuchungen.
In fünf Ländern Pflicht
In Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Rumänien ist künftig nur diese neue Variante erlaubt. Apple spricht von „veränderter Formatierung und Sprache“.
Mehr Infos direkt im Hinweis
Entwickler können zusätzlich einen Button „Weitere Informationen“ einblenden. Darüber lässt sich genauer erklären, warum Daten aus Apps mit Daten anderer Anbieter verknüpft werden sollen – etwa für personalisierte Werbung oder Werbemessung.
iOS 27.2 lets developers use an alternative App Tracking Transparency prompt in the EU https://t.co/VCd7Mcbnc7 by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) September 16, 2026
Apple reagiert auf Kritik
Die EU-Regeln folgen auf den Vorwurf, Apple habe Drittanbieter mit seinen bisherigen ATT-Vorgaben gegenüber eigenen Diensten benachteiligt. Apple weist das weiterhin zurück.
Nach einem Jahr erneut fragen
Neu ist auch: Entwickler dürfen Nutzer ein Jahr nach ihrer letzten Entscheidung erneut um Zustimmung bitten – unabhängig davon, ob App Tracking zuvor erlaubt oder abgelehnt wurde.
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