Apples Datenschutz-Versprechen bekommt bei Siri AI plötzlich ein „Aber“.
Apple will Siri-Daten nun doch zum Training seiner KI-Modelle nutzen – aber nur nach Zustimmung. Das berichtet Heise in Sachen iOS 27.
Auch Audio kann einfließen
Laut Datenschutzerklärung können Siri- und Diktier-Interaktionen gespeichert werden, inklusive Audiodaten und Transkripten. Apple betont, die Daten seien nicht mit dem Apple-Account verknüpft. Ein Teil könne von „Prüfpersonal“ kontrolliert werden.
Der alte Satz ist weg
Brisant: Apples bisherige Leitlinie, private persönliche Daten würden „niemals“ zum Training der Foundation-Modelle verwendet, wurde ergänzt um: „…außer Sie entscheiden sich explizit dafür, bei deren Verbesserung zu helfen“.
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— Manfred @tschisass.bsky.social 📯 💚 🌻 (@tschisass) September 13, 2026
„Jetzt nicht“ statt Nein
Bei der Aktivierung von Siri AI erscheint ein Opt-in. Wer nicht mitmachen will, tippt auf „Jetzt nicht“. Später lässt sich die Freigabe unter „Einstellungen > Analyse & Verbesserungen“ abschalten.
Datenschutz bleibt Apples Risiko
Die Kehrtwende erinnert an Apples früheren Siri-Skandal, bei dem Mitarbeiter Aufnahmen auswerteten. Bei Funktionen wie „Siri Recap“ wird Apple erklären müssen, welche Daten wohin fließen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

