Der Smartphone-Markt wird härter. Jetzt gerät auch ein Aufsteiger unter Druck.
Der britische Hersteller Nothing weist Berichte zurück, wonach er sich aus zwölf Märkten zurückziehen will. Mitgründer Akis Evangelidis nennt die Meldungen schlicht „Fake News“ und betont: „Wir schließen keinen Markt.“
Das neue Phone (4b) habe sich am ersten Verkaufstag 29.537-mal verkauft und damit einen Rekord in seiner Preisklasse aufgestellt.
Stellenabbau geplant
Trotzdem steckt das Unternehmen mitten in einem Umbau. Medien berichten, dass mehr als 100 der weltweit rund 800 Beschäftigten von Stellenstreichungen betroffen sein könnten.
Auch das Marketing-Team in Großbritannien soll betroffen sein.
Mehr Fokus auf KI
Nothing bestätigt eine Neuorganisation. Künftig soll es eigenständige Geschäftsbereiche geben – darunter eine „KI-native Geschäftseinheit“.
Nothing confirms layoffs, but calls market exit rumors ‘fake news’ https://t.co/i9QNWmV6NM
— The Verge (@verge) July 24, 2026
Gleichzeitig werden einzelne Länder in regionale Zentren zusammengelegt, um effizienter zu arbeiten.
Schwierige Entscheidungen
Evangelidis räumt ein, dass der Umbau schmerzhaft sei. „Das sind schwierige Entscheidungen“, sie seien aber notwendig, „um die nächste Ära des Personal Computing mitzugestalten.“
Auch Apple unter Druck
Der Schritt zeigt, wie stark der Kostendruck in der Branche geworden ist. Steigende Bauteilpreise treffen nicht nur kleinere Hersteller wie Nothing – selbst Apple musste zuletzt seine Preise anheben.
Nothing expandiert derweil weiter, unter anderem mit Stores, neuen Smartphones und Ear-(3a)-Kopfhörern.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Nothing

