Apple hat die Preise für zahlreiche iPhone-Modelle in Japan angehoben. Droht uns das hierzulande auch?
Je nach iPhone fällt die Erhöhung unterschiedlich aus und liegt zwischen 8 und 11 Prozent. Damit setzt das Unternehmen seine zuletzt begonnene Serie von Preisanpassungen fort, nachdem bereits Macs und iPads teurer geworden waren.
Diese Modelle sind betroffen
Die Preissteigerungen fallen je nach Modell unterschiedlich aus. Das iPhone Air verteuert sich mit 11 Prozent am stärksten. Beim iPhone 17 und iPhone 17 Pro Max beträgt der Aufschlag jeweils 10 Prozent. Das iPhone 16 wird 9 Prozent teurer, während iPhone 17 Pro und iPhone 17e um jeweils 8 Prozent im Preis steigen.
Schwacher Yen als wichtiger Faktor
Als Hauptgrund gilt die anhaltende Schwäche des japanischen Yen. Da Apple seine Geschäftszahlen in US-Dollar bilanziert, führen ungünstige Wechselkurse dazu, dass die Einnahmen aus Japan nach Umrechnung geringer ausfallen.
Mit den neuen Preisen passt Apple die Verkaufspreise deshalb stärker an das internationale Niveau an.
Steigende Kosten erhöhen den Druck
Hinzu kommen deutlich gestiegene Kosten für wichtige Komponenten. Vor allem Speicherbausteine wie DRAM und NAND haben sich im Zuge der hohen Nachfrage durch KI-Anwendungen erheblich verteuert.
Apple hatte deshalb bereits im Juni die Preise für zahlreiche Macs und iPads erhöht und gleichzeitig angedeutet, dass weitere Preisanpassungen folgen könnten.
Auswirkungen auf andere Märkte offen
Bislang betrifft die aktuelle Preiserhöhung ausschließlich den japanischen Markt. Ob Apple ähnliche Anpassungen auch in Europa oder anderen Regionen vornehmen wird, ist derzeit nicht bekannt. Allerdings hatte das Unternehmen bereits erklärt, dass weitere Preissteigerungen aufgrund der gestiegenen Kosten grundsätzlich nicht ausgeschlossen seien.
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