Die Apple-Chefs haben mit dem bayrischen Ministerpräsidenten über Jobs und Europas KI-Kurs gesprochen.
Apple pflegt seine Kontakte nach Bayern weiter auf höchster Ebene. Tim Cook und sein Nachfolger John Ternus haben sich virtuell mit Ministerpräsident Markus Söder ausgetauscht. Es ging um Arbeitsplätze, EU-Regulierungen und Datenschutz.
Über 2000 Apple-Jobs in München
Söder machte das Gespräch auf X öffentlich. Neben Tim Cook und John Ternus nahm auch Matt Browne teil, Apples Verantwortlicher für europäische Regierungsbeziehungen.
Inhaltlich ging es offiziell um Apples Präsenz in Bayern. Söder spricht von „guten Gesprächen“ und verweist darauf, dass Apple in München inzwischen über 2.000 Arbeitsplätze hat. Bayern sehe sich dabei weiter als eine Art Silicon Valley Europas.
Silicon Valley meets Bavaria: Apple und Bayern sind zwei weltweit starke Marken. Hatte heute gute Gespräche mit @apple CEO @tim_cook und seinem Nachfolger John Ternus. Bayern gilt als das Silicon Valley Europas. Wir sind stolz, dass Global Player wie #Apple ebenso wie junge… pic.twitter.com/7F9i9waq0N
— Markus Söder (@Markus_Soeder) July 7, 2026
Söder warnt vor zu viel EU-Regulierung
Spannend wird der Post aber an einer anderen Stelle: Söder warnt vor Überregulierung bei KI und Datenschutz. Europa dürfe nicht vom technologischen Fortschritt abgeschnitten werden, sondern müsse die Zukunft selbst mitgestalten.
Ob dieser Punkt im Gespräch mit Apple wirklich Thema war, sagt Söder nicht. Der Zeitpunkt ist aber auffällig: Apple kritisiert EU-Regeln schon länger, unter anderem wegen der verzögerten Einführung neuer Siri-AI-Funktionen in Europa.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Markus Söder auf X
