Die Bank of America hat das Kursziel für die Apple-Aktie drastisch angehoben.
Die Analysten begründen die Erhöhung von 330 auf 380 US-Dollar mit dem Potenzial von KI bei Apple.
Die Bank betont in einer Mitteilung, dass die Wall Street das langfristige Umsatzpotenzial des Apple-Ökosystems im Bereich der „agentischen KI“ – also Systemen, die Aufgaben autonom über Apps und Dienste hinweg ausführen – nach wie vor unterschätzt.
Gute Umsatzprognosen bis 2030
Während die Bank im März 2026 das Kursziel wegen logistischer Bedenken beim iPhone-Launch noch leicht gesenkt hatte, sieht sie Apple nun einen Steilflug des Papiers.
Apple sei an der Schwelle, KI über eigene Angebote und App-Store-Provisionen bis zum Geschäftsjahr 2030 in eine Einnahmequelle von 15 bis 30 Milliarden US-Dollar zu verwandeln.

Diese Prognose markiert einen Stimmungswandel an der Wall Street: Standen zuvor noch Verzögerungen bei Siri und Bedenken im Vordergrund, Apple habe den Anschluss im Bereich der generativen KI verpasst, rückt nun die langfristige Plattformstrategie in den Fokus.
Tiefe KI-Integration als Chance für Apple
Apples Vorteil liegt laut den Analysten nicht in der Entwicklung eigener Sprachmodelle, sondern in der Integration von KI als Service-Ebene auf iPhones, iPads und Macs, kombiniert mit einer sicheren Datenverarbeitung.
Auch andere Banken wie Morgan Stanley hatten Ende 2025 ihre Kursziele angehoben, doch die Bank of America setzt mit ihrer neuen Bewertung noch mal ein deutlicheres Zeichen Richtung Weg nach oben.
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