Ein unscheinbares Backup bringt ein globales Verbrechernetz zu Fall.
Ein iCloud-Backup lieferte den entscheidenden Hinweis zu einem gigantischen Geldwäschefall in Brasilien.
Ermittler stießen im Zuge einer Untersuchung gegen illegales Glücksspiel und Drogenhandel auf weitere Beweise – insgesamt geht es um mehr als 320 Millionen Dollar.
Komplexes Netzwerk aufgedeckt
Nach der Festnahme des Buchhalters Rodrigo Morgado konnten Behörden dank seines Backups ein weit verzweigtes System rekonstruieren: 39 Haftbefehle, 45 Durchsuchungen in acht Bundesstaaten.
Das Netzwerk nutzte Wetten, Scheinfirmen, Kryptowährungen und internationale Transfers.
Brazil’s federal police have uncovered a large-scale money laundering group involving influencers and musicians, all thanks to an iCloud backup.#Apple #iCloud By @@MarkozNewz
— AppleInsider (@appleinsider) April 16, 2026
Influencer und Musiker beteiligt
Auch bekannte Namen tauchten auf: Musiker wie MC Ryan SP und MC Poze do Rodo sowie mehrere Influencer wurden verhaftet.
Laut den Ermittlern vertraute Morgado stark auf die digitale Sicherheit von iCloud, was es der Bundespolizei letztlich ermöglichte, die Organisation zu kartieren.
Apple zwischen Datenschutz und Behörden
Apple liefert bei richterlicher Anordnung iCloud-Daten, bleibt aber bei Hardware strikt.
„Wenn der Nutzer iCloud-Backup aktiviert hat, wird der CloudKit Service Key … gesichert“, erklärt Apple. Gleichzeitig lehnt der Konzern Hintertüren ab – trotz Druck von Behörden wie dem FBI.
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