Kommt der HomeView, der euch mit seinem größeren Display folgt, doch noch?
Apple arbeitet offenbar an einer größeren Version seines HomeView. Das Gerät soll nicht nur Informationen im Smart Home anzeigen, sondern sich selbstständig bewegen können. Ein neuer Bericht verrät weitere Details – und deutet auf Verzögerungen hin.
Neun Zoll Display und ein Arm, der euch im Raum folgt
Laut einem neuen Bericht besitzt das geplante Modell einen neun Zoll großen Bildschirm an einem beweglichen Arm. Er soll sich zu Personen drehen und ihnen im Raum folgen – ein bisschen wie die bekannte Pixar-Lampe.
Kameras und Sensoren sollen dabei die Umgebung erfassen und verhindern, dass der Arm gegen Hindernisse stößt. Denkbar sind auch automatische Aktionen im Smart Home, etwa das Einschalten des Lichts, sobald jemand den Raum betritt.
Ein solcher Roboterarm wird ja schon lange in der Gerüchteküche gehandelt und wurde eigentlich schon für den ersten HomeView vermutet, dessen Display ja bekanntlich per Hand gedreht werden muss.

Die Hardware ist wohl längst fertig, die KI macht Probleme
Intern läuft das Projekt angeblich seit 2019 unter dem Codenamen J595. Anfangs war vor allem ein Gerät für Videoanrufe geplant. Mit dem Wunsch nach zusätzlichen KI-Funktionen wurden die Pläne allerdings deutlich größer.
Das grundlegende Hardware-Design soll bereits seit rund zwei Jahren fertig sein. Bei der Software gibt es dagegen offenbar noch einiges zu tun. Auch über den Funktionsumfang zum Start soll es bei Apple Uneinigkeit gegeben haben.
1.000 Dollar, Verkaufsstart womöglich erst 2028
Apple peilt wohl einen Preis von rund 1.000 Dollar an, abhängig von den Bauteilkosten könnte er auch höher ausfallen. Zum Vergleich: Der normale HomeView mit sechs Zoll großem Display kostet in den USA 299 Dollar.
Als Name stehen angeblich HomeView Ultra oder HomeView Max im Raum. Apple hofft auf einen Marktstart 2027, eine Verschiebung auf 2028 ist aber möglich. Einige geplante Funktionen könnten außerdem erst in einer späteren Generation folgen.
Wäre euch das Gerät so viel Geld wert?
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
