Wie schlau ein iPhone sein darf, entscheidet in China die Politik.
Seit dem US-Start von Apple Intelligence 2024 musste Apple auf die Genehmigung des chinesischen Regimes warten. Pekings KI-Regeln verlangen für China zugelassene Modelle und lokale Partner. Erst mit der Entwickler-Beta von iOS 27.3 darf Apple Intelligence nun starten.
Diese KI-Funktionen sind erlaubt
Fotos lassen sich von störenden Objekten befreien, per Sprache durchsuchen und in Erinnerungsfilme verwandeln. Dazu kommen Visual Intelligence über die Kamera und selbst erzeugte Emojis.
Schreiben klappt, Antworten kommen schneller
Die KI korrigiert und überarbeitet Texte, fasst Mails und Mitteilungen zusammen und schlägt Antworten vor. Auch Tonaufnahmen und Telefonate können transkribiert und zusammengefasst werden.
Apple Intelligence arrives in China via iOS 27.3 developer beta https://t.co/KqzeRSydRY #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) November 4, 2026
Das sind die knallharten Regeln
- Keine neue Siri AI, auch die übrigen KI-Neuheiten aus iOS 27 fehlen.
- Kein Image Playground, also keine eigenständige KI-Bildgenerierung über Apples App.
- Kein ChatGPT oder Google Gemini als KI-Partner. Stattdessen kommt Alibabas Qwen zum Einsatz.
- Keine Freigabe für iPad und Mac. Vorerst dürfen nur kompatible iPhones mitmachen.
- Politische Zensur. Bei Themen wie Taiwan, dem Tiananmen-Massaker oder der Unterdrückung der Uiguren gelten strikte staatliche Vorgaben für KI-Antworten. Wie sich diese im konkreten Apple-System auswirken, ist noch nicht vollständig dokumentiert.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple/iTopnews

