Die Handywelt schrumpft dramatisch, doch das iPhone hält sich erstaunlich gut.
Im dritten Quartal 2026 wurden weltweit 22 Prozent weniger Smartphones ausgeliefert als ein Jahr zuvor. Laut IDC ist das der stärkste Einbruch, den es seit der Einführung der Technik in den 2000er Jahren gab.
Apple rückt Samsung gefährlich nahe
Samsung bleibt mit 57,8 Millionen Geräten und 22,6 Prozent Marktanteil vorn. Doch Apple folgt mit 57,3 Millionen iPhones auf Platz zwei. Nur 500.000 Geräte und 0,2 Prozentpunkte trennen die Rivalen.
Warum das iPhone besser durchkommt
Während Samsungs Auslieferungen um 5,8 Prozent sanken, verlor Apple nur 4 Prozent. Unter den fünf größten Herstellern ist das der geringste Rückgang. Oppo büßte sogar 34,5 Prozent ein.
IDC: Apple closes in on Samsung as global smartphone shipments see record decline in Q3 https://t.co/edDRWdqB34 by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) October 15, 2026
Speicherchips werden zum teuren Problem
Grund ist vor allem die Speicherknappheit. Die Preise für Speicherbausteine stiegen binnen Jahresfrist um rund 350 Prozent. Besonders Hersteller günstiger Handys leiden.
Auch in China gewinnt Apple
Auf dem Kernmarkt China stieg Apples Marktanteil von 15,8 auf 17,8 Prozent, obwohl weniger iPhones ausgeliefert wurden. IDC-Expertin Nabila Popal warnt: „Das Schlimmste steht uns noch bevor.“
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

