Apple hat soeben für alle Nutzer macOS 27.2 Golden Gate veröffentlicht. Wir informieren euch.
Ihr findet das Update in den Systemeinstellungen unter „Allgemein“ und „Softwareupdate“. Im Mittelpunkt stehen zusätzliche Sprachen für Siri AI und technische Korrekturen. Einen erneuten großen Umbau der Mac-Oberfläche bringt die Aktualisierung nicht.
Siri AI versteht fünf weitere Sprachen
Die wichtigste Erweiterung betrifft Apples überarbeiteten Assistenten: Nach dem Start auf Englisch kommen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch hinzu. Deutsch gehört noch nicht zu dieser Erweiterung.
Wer auf eine deutschsprachige Siri AI wartet, muss sich deshalb weiter gedulden. Apple hatte die fünf zusätzlichen Sprachen für Oktober angekündigt.
Siri AI kann zusammenhängende Gespräche führen, persönliche Informationen einbeziehen und Aktionen in Apps ausführen. Auf dem Mac ist die neue Assistenz auch innerhalb der EU bei Verwendung einer unterstützten Sprache zugänglich. Diese grundsätzlichen Fähigkeiten wurden bereits mit macOS 27 eingeführt; Version 27.2 erweitert vor allem den Sprachzugang.
Fehlerkorrekturen unter der Oberfläche
Apples Entwicklerhinweise dokumentieren unter anderem die Behebung eines Absturzes von Xcode bei der Codevervollständigung. Außerdem korrigiert Apple mehrere Fehler beim Testen von In-App-Käufen und Abonnements. Das betrifft beispielsweise zurückgesetzte Testkäufe, Änderungen der Store-Region und unerwünschte Fehlerdialoge.
Für die meisten von euch bleiben diese Anpassungen im Hintergrund.
Diese Einschränkungen solltet ihr kennen
Wir hatten den Release Candidate schon drauf. Aufgefallen ist uns: Bei externen Monitoren können Anordnung und Einstellungen durcheinandergeraten. Nach einer Neuinstallation erscheinen möglicherweise nicht alle Abfragen für App-Mitteilungen.
Betroffene Benachrichtigungen lassen sich unter „Systemeinstellungen > Mitteilungen“ manuell einschalten. Auch die KI-Funktion zum Erstellen von Kurzbefehlen kann noch fehlschlagen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

