Apple soll die Bestellungen für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max zurückgefahren haben.
Laut einem Bericht von Nikkei Asia wurden mehrere Zulieferer angewiesen, ihre Komponentenproduktion im Oktober um 15 bis 20 Prozent gegenüber den ursprünglichen Planungen zu reduzieren.
Als Grund gilt eine schwächere Nachfrage. Besonders die um jeweils 100 Dollar gestiegenen Preise könnten Käufer abschrecken. Allerdings betreffen die Kürzungen nicht sämtliche Zulieferer. Ob Apple auch im November weniger produzieren lässt, ist bislang offen.
Unterschiedliche Signale vom Markt
Hinzu kommt Apples veränderte Verkaufsstrategie: Das reguläre iPhone 18 erscheint erst im Frühjahr. Dadurch lassen sich die Verkaufszahlen schwerer mit früheren Jahren vergleichen.
Interessant ist allerdings, dass zuletzt noch lange Lieferzeiten auf eine stabile Nachfrage hindeuteten. Auch aus China kamen zunächst positive Verkaufssignale.
Ein bekanntes Spiel?!
Wir sehen solche Meldungen inzwischen fast jedes Jahr. Kaum sind neue iPhones erhältlich, berichten Zulieferer über gekürzte Bestellungen und angebliche Absatzprobleme. Dann brettert die Apple-Aktie kurzfristig nach unten.
Wenig später präsentiert Apple häufig wieder Rekordquartalszahlen, und die Aktie ist schnell wieder oben. Ob es diesmal genauso läuft, bleibt natürlich abzuwarten.
Wir würden die aktuellen Berichte deshalb nicht überbewerten. Produktionsanpassungen sind noch kein Beleg für eine Absatzkrise. Entscheidend werden die nächsten offiziellen Quartalszahlen sein.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

