Auf den ersten Blick ist Apples neuer Wohnungsgenosse einfach zum Knuddeln.
Der HomeView erinnert an den iMac G4. Verarbeitung, Klang und das neigbare Display gefallen bei den ersten Hands-ons. Ab 299 Dollar soll er die Schaltzentrale fürs Smart Home sein.
Aber was kann er eigentlich besser?
HomeView zeigt Kalender, Fotos, Rezepte und Kamerabilder, ermöglicht FaceTime und steuert smarte Geräte. Siri AI liefert per Gesichts- und Stimmerkennung Infos. Klingt praktisch. Nur: Ein iPad kann das meiste auch, mit Apps, mit mehr Flexibilität und größerem Display.
Das Stromkabel stört die Idylle
Und anders als das iPad hat der HomeView keinen Akku. Er muss ständig am Strom hängen. Besonders, wenn das Gerät an der Wand platziert wird, nervt das Kabel bis zur Steckdose. Apple versteckte es bei den Vorführungen in gebohrten Löchern. Und auf den schicken PR-Fotos ist es natürlich nicht zu sehen.
Apps? Fehlanzeige bei Apples Neuling
Ein App Store fehlt. Rezeptplaner, To-do-Apps oder alternative Kalender lassen sich nicht installieren. Stattdessen gibt es Widgets und Apples hauseigene Funktionen. Und Siri AI macht weiterhin Fehler.
Apple HomeView vs. Amazon Echo Show 8 https://t.co/OhZ9dAuOpG
— Apple Hub (@theapplehub) October 14, 2026
Niedlich ja – notwendig eher nicht
Star-YouTuber Marques Brownlee (MKBHD) urteilt: „Ich verstehe, warum es dieses Produkt gibt. Aber für 300 Dollar oder mehr fällt es schwer, sich dafür zu begeistern.“ Er bezieht sich bei diesem Preis auf Zubehör wie die Wandhalterungen, die Apple nicht mitliefert.
Erstmals Hardware nicht für Deutschland
In Deutschland stellt sich die Frage vorerst eh nicht: Wegen Apples Dauerstreit mit der EU erscheint erstmals neue Apple-Hardware aus genau diesem Grund zunächst nicht bei uns. Bisher traf es nur Softwarefunktionen wie Siri AI.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: MKBHD

