Aktuell kann das iPhone Duo erst wieder im Januar 2027 geliefert werden. Was ist da los?
Der renommierte US-Blogger Mark Gurman hat den Start der iPhone-Duo-Vorbestellungen heftig kritisiert. Apple habe von erheblichen Produktionsengpässen gewusst, Bestellungen am 16. Oktober aber trotzdem freigeschaltet.
In seinem Newsletter „Power On“ schreibt Gurman, dass der Konzern es versäumt habe, zunächst größere Lagerbestände aufzubauen.
Mehr Länder als ursprünglich geplant
Laut Gurman sollte das faltbare iPhone zunächst nur in den USA und China starten. Weitere Märkte wären später gefolgt. Letztlich habe Apple die Vorbestellungen jedoch gleichzeitig in mehr als 70 Ländern geöffnet.
Die knappe Verfügbarkeit traf damit auf einen deutlich größeren Käuferkreis. Über die absehbaren Engpässe zum iPhone-Duo-Start hatten wir bereits berichtet.
„Ich komme direkt zum Punkt: Apple hat hier einen großen Fehler gemacht. Das Unternehmen wusste, dass es zu gravierenden Lieferengpässen kommen würde, hat den Vorverkaufsstart aber trotzdem durchgezogen. Offenbar war der Wunsch wichtiger, das Gerät früh im ersten Quartal des Geschäftsjahres auf den Markt zu bringen, als die Nachfrage zu bedienen. Das wird viele der Early Adopter enttäuschen, die das Gerät am dringendsten haben wollen.“
Liefertermine rutschen bis Januar
Keine 30 Minuten nach Bestellbeginn lagen die angezeigten Versandtermine in den meisten Ländern bereits um den 25. Januar. Wer früh bestellen wollte, musste somit schnell mit mehreren Monaten Wartezeit rechnen.
Gurman vermutet, Apple habe einen Marktstart früh im ersten Geschäftsquartal höher gewichtet als eine ausreichende Versorgung. Das sei seine Einschätzung der Entscheidung.
Für uns ist die Kritik nachvollziehbar: Gerade wer einer neuen Geräteklasse früh vertraut, erwartet einen verlässlich planbaren Kauf. Wenn ihr jetzt bestellt, müsst ihr euch am angezeigten Liefertermin orientieren. Und die liegen im Januar 2027, nicht mal als Weihnachtsgeschenk könnt ihr euch ein iPhone Duo somit unter den Baum legen…
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

