Das Netzwerk-Tool Fing bietet unter iOS 27 ab Version 12.13.5 wieder die Möglichkeit, MAC-Adressen im WLAN auszulesen.
Apple hatte Drittanbieter-Apps diesen Zugriff im Jahr 2017 mit iOS 11 aus Datenschutzgründen gesperrt. Daraufhin musste auch Fing auf eine weniger präzise IP-Adressen-Erkennung ausweichen musste.
Das Tool hilft euch daheim, einen Überblick über euer Netzwerk zu erhalten – und kann nun erneut mehr.
Feature für alle Fing-User mit iPhone
Da die MAC-Adresse als eindeutige Hardware-Kennung dient, erlaubt die Freigabe nun wieder eine genauere Zuordnung von Herstellern und Modelltypen sowie das verlässliche Nachverfolgen von Geräten – selbst wenn sich die IP-Adresse im Netzwerk ändert.
Das Feature steht allen Usern auf dem iPhone, auch ohne Abo, zur Verfügung und greift bei neuen Netzwerk-Scans automatisch.

Neben der rein passiven Inventarisierung erlaubt die Anwendung zudem eine kontinuierliche Überwachung des Netzwerks mit Benachrichtigungen bei neuen Geräten sowie praktische Kontrollfunktionen wie das zeitgesteuerte Blockieren von WLAN-Zugriffen für einzelne Geräte.
Android: MAC-Funktion vorerst blockiert
Unter Android bleibt der direkte Zugriff auf MAC-Adressen durch das Betriebssystem weiterhin blockiert, weshalb Fing dort für detaillierte Scans die Kombination mit der Desktop-Version empfiehlt.
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