Apple hat eine Werbeaufnahme für das neue iPad mini mit OLED-Display in Südkorea angepasst.
Es zeigt das Tablet in einer ausgestreckten Hand, welche es mit den Fingerspitzen festhält. Nun aber wurde laut IT Home ebendiese Hand nachträglich aus dem Marketingmaterial entfernt.
Die entstandene Handgeste gilt in Südkorea mitunter als beleidigendes Symbol für Misandrie und Genitalspott.
Apple will Online-Kontroversen vermeiden
Cupertino agierte dabei präventiv, um Kontroversen zu vermeiden, wie sie zuvor bereits in der südkoreanischen Gaming-Branche ausgelöst wurden.
Es ist nicht das erste Mal, dass Apple seine visuellen Inhalte an kulturelle Besonderheiten des südkoreanischen Marktes anpasst.

Bereits bei Werbematerialien für das iPhone Air wurden greifende Finger auf den regionalen Webseiten ausgeblendet.
Durch die vorausschauende Bildkorrektur schützt sich der Tech-Konzern vor PR-Schäden und Boykottaufrufen, ohne dabei die eigentliche Aussagekraft über die dünne Bauform des Geräts einzubüßen.
Bild nicht überall entfernt
In anderen Ländern ist das Bild nach wie vor in Gebrauch. Ohne die anzüglichen Konnotationen zeigt es eindrücklich und auf einen Schlag, wie dünn und auch leicht das neue iPad mini 8 ist.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
