Der Turbo ist eingebaut, doch Apple lässt die Handbremse angezogen.
Das neue Apple TV 4K bietet mit A19-Prozessor, 128 GB Speicher und Unterstützung für Controller wie Sonys DualSense eigentlich beste Voraussetzungen für Spiele. Doch Apple nutzt sie kaum.
Bei 60 Bildern ist Schluss
Während moderne Konsolen 120 Hertz und variable Bildraten bieten, bleibt Apples Box auf 4K mit maximal 60 Bildern pro Sekunde beschränkt. Selbst passende OLED-Fernseher werden ausgebremst.
Der Speicher ist schnell voll
128 GB klingen ordentlich, reichen für große Spiele aber kaum. Dazu verwaltet tvOS den Speicher rigoros, um genügend Platz fürs Streaming freizuhalten.
Skip the controller, the Apple TV 4K still isn’t a good gaming platform https://t.co/jxi3FpU0Rj #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) October 15, 2026
Auch Retro-Fans schauen in die Röhre
Die fehlende Just-in-Time-Kompilierung (JIT) bremst zudem Emulatoren aus. Klassische Konsolenspiele laufen dadurch häufig schlechter, als es der A19 ermöglichen würde.
Hoher Preis, wenig Gaming-Ambitionen
Auch für 349 Euro fehlt es also an großen Spielen und wichtigen Funktionen. Kein Wunder, dass Apple neue Arcade-Spiele selten mit TV-Bildern bewirbt. Fazit von AppleInsider: Als Streaming-Box top, als Spielkonsole weiterhin eine Enttäuschung.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple/iTopnews

