Apple wertet sein kompaktestes Tablet deutlich auf. Das sind die Details.
Das neue iPad mini setzt erstmals auf OLED-Technologie und soll damit vor allem bei der Bildqualität einen großen Schritt nach vorne machen. Hinzu kommen ein leistungsfähigerer Prozessor und weitere Verbesserungen bei der Ausstattung.
OLED statt LCD: Bessere Bildqualität
Die wichtigste Neuerung betrifft den Bildschirm. Apple verabschiedet sich beim iPad mini von der bisherigen LCD-Technologie und setzt auf OLED. Einzelne Bildpunkte können damit vollständig abgeschaltet werden. Das ermöglicht echtes Schwarz, höhere Kontraste und kräftigere Farben.
Gerade beim Lesen, beim Betrachten von Fotos und beim Streaming dürfte der Unterschied auffallen. Allerdings kommt nicht die aufwendige Tandem-OLED-Technologie des iPad Pro zum Einsatz.
Wir halten den Wechsel zu OLED für eine der sinnvollsten Verbesserungen beim kleinen iPad. Schließlich eignet sich das handliche Format besonders gut für unterwegs.
Mehr Leistung für anspruchsvolle Aufgaben
Auch unter der Haube steht ein größerer Generationswechsel an. Der A20 Pro soll den bisherigen A17 Pro ablösen. Der neue Chip basiert auf einem modernen 2-Nanometer-Fertigungsverfahren und verspricht deutlich mehr Leistung.
Zusammen mit einem auf 12 GB erweiterten Arbeitsspeicher soll das Tablet insbesondere bei aufwendigen Anwendungen und KI-Funktionen profitieren. Auch Apple Intelligence und die Weiterentwicklung von Siri spielen dabei eine Rolle.
Dünneres Gehäuse und Schutz vor Wasser
Mit nur 5,4 Millimetern ist das neue iPad mini deutlich dünner als sein Vorgänger mit 6,3 Millimetern. Erstmals bietet Apple außerdem eine IP67-Zertifizierung gegen Wasser und Staub.
Neu sind auch ein überarbeitetes Lautsprechersystem namens Acoustic Display und eine 12-Megapixel-Frontkamera mit Center Stage an der langen Gehäuseseite. Damit werden Videotelefonate im Querformat komfortabler. Hinzu kommen schnellere Funkverbindungen und Unterstützung für schnelleres Laden.
Vorbestellung und Preis
Das OLED-Display misst nun 8,5 Zoll und bietet laut Apple eine mehr als doppelt so hohe Spitzenhelligkeit wie der Vorgänger. Optional ist eine Nanotextur-Oberfläche erhältlich, die störende Reflexionen reduzieren soll.
Vorbestellungen starten am kommenden Mittwoch, 28. Oktober. Ab Freitag, 6. November, wird das neue iPad mini ausgeliefert und in den Apple Stores verkauft. In den USA beginnt der Preis bei 699 Euro, bei uns bei 749 Euro.
Unser Eindruck: Apple macht das iPad mini technisch deutlich attraktiver. Besonders OLED, das dünnere Gehäuse und der Wasserschutz gefallen uns. Der höhere Preis dürfte allerdings nicht jedem von euch zusagen. Wer ein möglichst kompaktes und hochwertiges Tablet sucht, bekommt jetzt eine interessante Alternative zu den größeren iPads.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

