Mit einem Foto jemanden bloßstellen? KI macht das erschreckend leicht.
Apple verschärft seine App-Store-Regeln gegen intime und übergriffige KI-Bilder. Anbieter müssen solche Deepfakes künftig aktiv verhindern und entfernen. Sonst droht der Rauswurf aus dem Store.
Grok stand bereits unter Druck
Im Fokus könnten Apps wie die Elon-Musk-KI Grok stehen. Nach Beschwerden über künstliche Nacktbilder hatte Apple dem Chatbot von xAI bereits mit dem Ausschluss gedroht. Die Firma baute Schutzmaßnahmen ein, Apple ließ ein Update zu.
Versteckte Funktionen sind jetzt tabu
Auch sogenannte Nudify-Apps nimmt Apple ins Visier. Manche tarnen ihren Zweck bei der Prüfung und schalten die Funktion zum digitalen Ausziehen realer Menschen erst nach der Freigabe frei.
New App Store Rules Target AI Deepfakes and Nudify Apps https://t.co/BRjisu0mlx https://t.co/CM1N7PXC8f
— MacRumors.com (@MacRumors) October 16, 2026
Tricksen kann die Zulassung kosten
Wer nachträglich ungeprüfte Funktionen ergänzt, riskiert laut neuer Regel 2.5.19 nicht nur die Entfernung seiner App, sondern auch den Ausschluss aus Apples Entwicklerprogramm.
Schutz gilt auch außerhalb
Das Verbot von Apps, die Menschenhandel oder Kindesausbeutung fördern, gilt nun auch für alternative App-Stores.
Apple betont: „Wir zögern nicht, Apps zu entfernen und die dahinterstehenden Entwickler auszuschließen, wenn sie gegen diese Richtlinien verstoßen.“
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