Der App Store ist voll mit originellen, praktischen und guten Apps. Wir finden sie für euch.
Tonus: Fitness-App für kurze Trainingseinheiten zu Hause
Nicht immer bleibt Zeit für ein ausführliches Workout. Genau hier setzt die iPhone-App Tonus an. Sie bietet kurze Trainingseinheiten für zu Hause, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. Ihr könnt zwischen fünf, zehn und 20 Minuten wählen und benötigt dafür nicht einmal Fitnessgeräte.
Praktisch finden wir die unterschiedlichen Trainingsvarianten. Wer auf Sprünge verzichten möchte oder lieber im Stehen trainiert, findet entsprechende Übungen. Damit eignet sich Tonus auch für Nutzer, die einen möglichst einfachen Einstieg suchen.
Mit Version 1.4 hat Entwickler Nikita Revin die Trainingsplanung überarbeitet. Zwölf Einheiten werden automatisch auf eure ausgewählten Trainingstage verteilt.
Verpasst ihr ein Workout, verschiebt die App es auf einen späteren Trainingstag. Bereits absolvierte Einheiten bleiben erhalten. Das gefällt uns besonders, denn ein Trainingsplan sollte sich dem Alltag anpassen und nicht umgekehrt.
Ein weiterer Pluspunkt ist das transparente Geschäftsmodell. Tonus ist vollständig kostenlos, verzichtet auf Werbung durch kostenpflichtige Zusatzangebote und benötigt weder Konto noch Abo oder In-App-Käufe.
Die deutsche Benutzeroberfläche erleichtert die Bedienung. Trainingspläne und schriftliche Anleitungen stehen auch offline bereit. Lediglich für die Übungsvideos benötigt ihr eine Internetverbindung.
Die Anbindung an Apple Health ist freiwillig. Tonus läuft auf iPhones ab iOS 17. Unser Eindruck vom Konzept: Gerade die kurzen Einheiten, die flexible Planung und der Verzicht auf laufende Kosten machen Tonus interessant.
Melt für Mac: Kleine App schafft Ordnung bei Bildschirmfotos
Wer regelmäßig Screenshots am Mac erstellt, kennt das Problem: Innerhalb weniger Tage sammeln sich zahlreiche Bilder und Bildschirmaufnahmen auf dem Schreibtisch. Die Mac-App Melt bietet dafür eine praktische Lösung. Besonders die einfache Bedienung und die automatische Aufräumfunktion gefallen uns.
Melt zeigt eure zuletzt erstellten Bildschirmfotos und Bildschirmvideos übersichtlich in der macOS-Menüleiste an. Von dort könnt ihr die Originaldateien direkt in andere Apps ziehen, kopieren oder dauerhaft anpinnen.
Das ist gerade bei unserer täglichen redaktionellen Arbeit hilfreich. Wir erstellen häufig Screenshots und möchten nicht jedes Mal erst den passenden Ordner durchsuchen. Melt setzt genau an diesem Punkt an und macht den Umgang mit Aufnahmen deutlich komfortabler.
Besonders sinnvoll ist die automatische Bereinigung. Ihr entscheidet, ob nicht angepinnte Aufnahmen nach einem, sieben oder 30 Tagen im Papierkorb landen. Wichtige Dateien bleiben erhalten.
Positiv finden wir außerdem den Datenschutz: Melt arbeitet vollständig lokal auf dem Mac. Ein Benutzerkonto oder eine Cloud-Anbindung sind nicht erforderlich. Melt 1.0.1 stammt vom unabhängigen polnischen Entwickler Cream Software und benötigt macOS 15 oder neuer.
Die App kostet regulär 4,99 US-Dollar. Vom 26. Oktober bis 8. November sinkt der Einführungspreis auf 2,99 Dollar. Ein Abonnement gibt es nicht. Weitere Informationen bietet die Entwicklerwebsite.
Unser Eindruck: Eine durchdachte kleine Mac-Hilfe, die besonders bei vielen täglichen Screenshots Zeit und unnötige Klicks sparen kann.
CarOS 5: Das iPhone wird zum Armaturenbrett im Auto
Nicht jedes Auto verfügt über Apple CarPlay. Mit CarOS 5 bietet der unabhängige Entwickler Julien eine interessante Alternative. Die App verwandelt euer iPhone in eine übersichtliche Steuerzentrale fürs Auto. Dafür genügt eine gewöhnliche Smartphone-Halterung. Ein neues Autoradio oder zusätzliche Kabel sind nicht erforderlich.
CarOS 5 kombiniert mehrere Funktionen auf einer Oberfläche. Dazu gehören Karten mit Sprachnavigation, Musik, Radio, Telefonate und eine integrierte Dashcam.
Die Bedienoberfläche setzt auf große, runde Schaltflächen, die sich unterwegs leichter erkennen und bedienen lassen sollen. Die App ist vollständig auf Deutsch verfügbar und wurde für iOS 27 optimiert.
Bereits seit 2017 entwickelt Julien seine Anwendung kontinuierlich weiter. In CarOS 5 sind damit neun Jahre Erfahrung und zahlreiche Rückmeldungen der Nutzer eingeflossen.
Besonders interessant ist der Ansatz für ältere Fahrzeuge, die noch kein modernes Infotainmentsystem besitzen. Statt zusätzliche Hardware einzubauen, könnt ihr einfach euer vorhandenes iPhone verwenden.
Auch wenn CarOS 5 kein vollständig integriertes CarPlay ersetzt, wirkt das Konzept durchdacht. Die Kombination aus Navigation, Unterhaltung und Dashcam macht die Anwendung zu einer vielseitigen Lösung. Weitere Informationen und Einblicke bietet die offizielle Website.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: App Store




