Im Transparenzbericht füss 2. Halbjahr 2025 berichtet Apple über viele behördliche Auskunftsanfragen.
Im Zeitraum von Juli bis Dezember 2025 registrierte der Konzern allein 8.904 gerätebezogene Anfragen aus Deutschland, die sich auf insgesamt 22.420 Apple-Geräte erstreckten. In 46 Prozent der Fälle gab das Unternehmen Daten heraus.
Hauptursache sind Finanzermittlungen
Als Hauptursache für das hohe Aufkommen an betroffenen Geräten weist Apple auf Ermittlungen der Finanzbehörden hin, womit Steuerverfahren einen wesentlichen Teil der Ersuchen ausmachen.

Neben gerätebezogenen Auskünften gingen 3.121 Anfragen zu 3.959 Apple-Accounts aus Deutschland ein. Während der US-Konzern überwiegend Stammdaten, Verbindungsdaten oder Transaktionsdetails bereitstellte, wurden nur in zwei Einzelfällen auch Inhaltsdaten wie Fotos, E-Mails oder Backups herausgegeben.
Weniger Notfall-Anträge und Fragen zu Push-News
Ergänzend verzeichnete die Statistik 1.224 Anfragen zu Finanzkennungen sowie 135 Notfallanfragen bei Gefahr für Leib und Leben. Überwachungsanfragen bezüglich Push-Benachrichtigungs-Tokens spielten im deutschen Markt mit lediglich fünf Anträgen weiterhin eine untergeordnete Rolle und wurden in keinem Fall bedient.
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