Die nächste Preisrunde bei Apple könnte bald noch mehr wehtun.
Apple soll für DRAM 2027 bereits zwei Dollar pro Gigabit zahlen. Heute sind es noch 1,50 Dollar. Laut Digitimes hat Apple ein entsprechendes Angebot von Samsung angenommen. Ex-Apple-Chef Tim Cook nannte die KI-bedingte Speicherknappheit eine „Jahrhundertflut“.
iPhones bleiben nicht verschont
2026 verteuerte Apple viele Produkte, im September schließlich auch die 18 Pro iPhones um 150 Euro. 2027 dürften weitere Aufschläge folgen. Wie stark sie ausfallen, ist noch offen.
KI treibt die Nachfrage
Der Grund: Hersteller verdienen mit High-Bandwidth-Memory für KI-Rechenzentren mehr, deshalb fehlt Kapazität für normalen Smartphone-Speicher. Die Nachfrage soll 2027 um 36,2 Prozent steigen, das Angebot aber nur um 19,3 Prozent.
DRAM pricing will mean more iPhone price hikes in 2027, no relief through 2028 https://t.co/CZq3ffOzOm #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) September 17, 2026
Engpass reicht bis 2028
Das Defizit zwischen Angebot und Nachfrage könnte von 8,1 Prozent 2026 auf 13,6 Prozent 2027 wachsen und mindestens bis Mitte 2028 anhalten.
Apple kann nicht ewig puffern
Bisher hat Apple Mehrkosten teilweise selbst geschluckt. Doch Experten erwarten 2027 weitere Preissteigerungen. Und auch 2028 dürfte vorerst keine Entspannung kommen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

