Im Streit um geheime Apple-Daten dreht OpenAI den Spieß jetzt um.
Im Rechtsstreit um angeblich gestohlene Geschäftsgeheimnisse geht OpenAI in die Offensive. Apple sei selbst schuld, wenn Ex-Mitarbeiter interne Daten behalten konnten. Der Konzern habe „schlampige Verfahren“ und dürfe andere nicht für „sein eigenes Chaos“ verantwortlich machen.
Apple hat KI verschlafen?!
OpenAI legt noch nach: Mitarbeiter dürften „ein Unternehmen wie Apple verlassen, das Schwierigkeiten hat, KI einzuführen“, und zu einem innovativen Start-up wechseln. Apple könne diese Entscheidungen nicht einfach für illegal erklären.
Persönliche iCloud-Konten als Problem
OpenAI kritisiert unter anderem, Apple ermuntere Mitarbeiter zur Nutzung privater iCloud-Konten. Beim Ausscheiden bleibe kaum Zeit, Firmengeräte zurückzugeben oder interne Daten sauber von privaten Dateien zu trennen.
It’s not our fault if you can’t keep trade secrets, OpenAI tells Apple https://t.co/POiexJgGSp #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) September 2, 2026
Apple präsentiert neue Beweise
Apple hält dagegen und spricht von „schockierenden“ Funden: Ein Ex-Mitarbeiter soll geheime Schaltpläne bei OpenAI genutzt, interne Werkzeuge übernommen und sogar zur Vernichtung von Beweisen aufgefordert haben.
Die Verteidigung dürfte schwierig werden
Ein von AppleInsider befragter Anwalt hält OpenAIs Argumentation für riskant. Die Hürde, Apple mangelnden Schutz seiner Geheimnisse nachzuweisen, sei hoch. Besonders problematisch sei OpenAIs wechselnde Verteidigung. Sein Fazit: „Richter haben ein langes Gedächtnis.“ Die nächste Anhörung ist Anfang Oktober.
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