Der Tracker blieb stumm, und eine gefährliche Verfolgung unbemerkt.
Eine Frau aus Oregon verklagt Apple auf 75.000 Dollar, weil ihr iPhone sie vor einem fremden AirTag nicht gewarnt habe. Ihr Ex-Partner soll den Tracker unter dem Auto versteckt und damit ihre Wege verfolgt haben. Es folgten Drohungen und Sachschäden. Gegen den Mann wurde ein Kontaktverbot verhängt.
Warnsystem soll versagt haben
Die Klägerin betont, sie habe ein iPhone genutzt und trotzdem keine Meldung erhalten. Apples Schutzfunktion soll warnen, wenn sich ein fremder AirTag längere Zeit mit einem möglichen Opfer bewegt.
Schutz auch für Android
Seit 2024 funktioniert die Erkennung dank eines Standards von Apple und Google plattformübergreifend. Nutzer können die Kennung anzeigen, einen Ton abspielen oder Hinweise zum Deaktivieren abrufen.
AirTag stalking victim says iPhone didn’t warn her, so she’s suing Apple https://t.co/hq5xmneO89 #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) September 24, 2026
AirTag piept nach Tagen
Zusätzlich gibt der AirTag nach längerer Trennung vom Besitzer Töne von sich. Beim AirTag der zweiten Generation wurde der Signalton im April 2026 per Firmware verbessert.
Nicht die erste Klage
Auch andere Betroffene werfen Apple vor, Warnungen hätten bei Stalking versagt. Eine Sammelklage von 2022 verlor 2026 ihren Status.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple / iTopnews

