Aktuell läuft ein Gerichtsverfahren um den angeblichen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen bei OpenAI.
Dabei haben die Beklagten einen neuen Antrag eingereicht, um von Apple nachgereichte Beweismittel abzuweisen. Apple wirft OpenAI, der Designfirma io Products von Jony Ive sowie Ex-Mitarbeitern vor, vertrauliche Hardware-Daten entwendet und für eigene Hardware-Projekte genutzt zu haben.
Apple will eine Einstweilige Verfügung durchsetzen
Um zu verhindern, dass die Daten während des Verfahrens weiter in Entwicklungen einfließen, fordert Apple per einstweiliger Verfügung ein Nutzungsverbot.
Um diesen Antrag zu stützen, reichte der Konzern zuletzt eine Erwiderungsschrift mit fünf Expertengutachten über 126 Seiten sowie 13 Beweisstücke nach.

Sie deckt unter anderem Sicherheitsstandards, forensische Daten von Lius Geräten sowie Details zu Energiemanagement- und Metallveredelungsprozessen abdecken. Gegen diese Vorgehensweise wehren sich die Beklagten nun juristisch und werfen Apple vor, prozessuale Regeln zu verletzen.
In ihrem aktuellen Schriftsatz argumentieren OpenAI, die Macher von ChatGPT, und Partner, dass Apple die Erwiderung mißbrauche, um nachträglich neue Beweise und Meinungen einzubringen, die bereits im ersten Antrag hätten vorgelegt werden müssen. Dadurch werde den Beklagten das Recht auf eine angemessene Erwiderung genommen.
Neue Gegendarstellung dürfte nötig werden
Sollte das Gericht die Unterlagen dennoch zulassen, verlangen die Beklagten die Berücksichtigung einer neuen Gegendarstellung von Chang Liu, in der dieser die von Apple angeführten Nachrichten und Geräteaktivitäten aus seiner Sicht erklärt.
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