Mehr RAM, längerer Ultra-Akku und neue KI-Funktionen – unser News-Mix zu den neuen Apple Watches.
Apple hat zwei neue Watch-Modelle vorgestellt – wir fassen euch die wichtigsten Punkte zusammen. Bei Apple Watch Series 12 und Ultra 4 gibt es Neues zu Displayrändern, Akku, Speicher und KI-Funktionen.
Series 12: Das Display schrumpft auf dem Papier
Kurios: Die Series 12 hat bei 46 mm nur noch 1.196 mm² Displayfläche, Series 10 und Series 11 kamen noch auf 1.220 mm². Bei der kleineren 42-mm-Version sinkt der Wert ebenfalls – von 989 auf 970 mm².
Gleichzeitig ist das Gehäuse offenbar 1 mm breiter geworden. Das deutet auf etwas dickere Ränder hin, auch wenn der Unterschied im Alltag kaum dramatisch ausfallen dürfte. Spannend ist es trotzdem, weil Apple Displays sonst eher größer statt kleiner macht. Die Gründe dafür sind noch unklar.

Ultra 4: Mehr Akku, mehr Sport, gleicher Look
Bei der Apple Watch Ultra 4 ist klassische Modellpflege angesagt: ein technisches Upgrade im bekannten Gehäuse. Apple setzt auf den neuen S11-Chip und nennt bis zu 50 Stunden normale Laufzeit.
Im Stromsparmodus sollen sogar bis zu 84 Stunden möglich sein. Dazu kommen eine genauere Herzfrequenzmessung, eine neue Schrittzählung und eine Schritte-Komplikation. Für Sport und Outdoor bleibt die Ultra damit das passendere Modell.
4 GB RAM: Die neue Watch bekommt mehr Arbeitsspeicher
Auch beim Arbeitsspeicher legt Apple offenbar nach. Laut einem Bericht stecken in der Series 12 und Ultra 4 jeweils 4 GB RAM. Der Hinweis soll aus Xcode 27 stammen, Apple selbst bewirbt den Wert wie gewohnt nicht.
Zum Vergleich: Series 11 und Ultra 3 kamen noch mit 2 GB RAM. Der Sprung dürfte vor allem für neue KI-Funktionen wichtig sein. Live Rewind, Siri Recap und Siri AI brauchen schlicht mehr Puffer, wenn sie direkt auf der Uhr flüssig laufen sollen.

Audio Intelligence: Praktisch, aber in der EU später
Audio Intelligence ist eines der spannendsten neuen Themen. Die Uhr soll Geräusche erkennen, Musik per Shazam finden und sogar Gespräche auswerten können. Live Rewind zeigt nach einem Doppeldruck die letzten 15 Sekunden als Text an.
Siri Recap geht noch weiter und soll Gesprächsinhalte zusammenfassen können. Dafür braucht ihr allerdings ein unterstütztes iPhone mit Apple Intelligence. In der EU startet die Funktion zunächst nicht – vermutlich wegen regulatorischer Fragen.
Apple verspricht Datenschutz bei Live Rewind
Apple betont, dass die neuen Audio-Funktionen optional sind. Roh-Audio soll in der Secure Exclave des S11 verarbeitet werden, außerdem sollen keine dauerhaften Aufnahmen entstehen. Live Rewind soll zudem durch Ton und Anzeige klar sichtbar sein.
Trotzdem bleibt die Funktion sensibel. Wer Gespräche automatisch transkribieren oder zusammenfassen lässt, bewegt sich schnell in einem Bereich, der menschlich wie datenschutzrechtlich schwierig ist. Entscheidend wird sein, wie transparent Apple das im Alltag wirklich umsetzt.
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