Mit der SolarCam T2 Ultra bringt Aosu eine neue Überwachungskamera für Außenbereiche auf den Markt.
Das Modell, zum Start für kurze Zeit mit starkem Rabatt bestellbar, kombiniert eine hohe 4K-Auflösung mit dreh- und schwenkbarer Optik, automatischer Personenverfolgung und einem Solarpanel. Dadurch lässt sich die Kamera weitgehend unabhängig von einer festen Stromversorgung installieren.
Rundumblick mit hoher Auflösung
Die integrierte 8-Megapixel-Kamera zeichnet Videos mit 3840 × 2160 Pixeln auf. Über die App kann sie um 355 Grad gedreht und um 90 Grad geneigt werden. Ein sechsfacher Digitalzoom hilft euch dabei, einzelne Bildbereiche genauer anzusehen. Ähnliche Konzepte kennt ihr bereits von anderen kabellosen Überwachungskameras für den Außenbereich.
Für Aufnahmen bei wenig Licht setzt Aosu auf einen großen 1/1,8-Zoll-Sensor und eine besonders lichtstarke Blende. Die TrueColor-Nachtsicht soll auch im Dunkeln farbige Bilder liefern. Alternativ steht ein unauffälliger Farbmodus bereit, bei dem die Kamera keine sichtbare Beleuchtung einschaltet.
Gerade für Einfahrten oder Eingangsbereiche halten wir diese Möglichkeit für sinnvoll, weil Personen oder Fahrzeuge nicht sofort durch einen Scheinwerfer auf die Kamera aufmerksam gemacht werden.
Drei Systeme prüfen Bewegungen
Zur Bewegungserkennung verbindet die T2 Ultra einen PIR-Sensor, zwei Radarsensoren und eine KI-Auswertung. Die Kombination soll Menschen zuverlässiger erkennen und Fehlalarme durch Tiere, vorbeifahrende Autos oder sich bewegende Pflanzen reduzieren.
Erkannte Personen kann die Kamera automatisch verfolgen. Zusätzlich lassen sich Überwachungszonen und die Empfindlichkeit in mehreren Stufen einstellen.
Die zugehörige Aosu-App zeigt Livebilder, versendet Benachrichtigungen und ermöglicht Gespräche über Mikrofon und Lautsprecher. Dabei lässt sich die eigene Stimme auf Wunsch verfremden.
Wer zunächst mit vorhandener Hardware experimentieren möchte, findet bei uns außerdem eine Anleitung zur Nutzung eines iPhones als Überwachungskamera. Für einen dauerhaften Außeneinsatz ist ein wetterfestes Spezialgerät jedoch klar geeigneter.
Solarpanel flexibel montierbar
Die Energieversorgung übernimmt ein Solarpanel, das direkt auf der Kamera oder mit einem Kabel an einer sonnigeren Stelle montiert werden kann. Im Gehäuse steckt ein Akku mit rund 10.000 mAh. Der Hersteller gibt an, dass etwa 90 Minuten direkte Sonneneinstrahlung pro Tag für einen dauerhaften Betrieb ausreichen sollen.
Ob das auch im deutschen Winter klappt, hängt allerdings stark vom Standort, der Zahl der erfassten Bewegungen und den gewählten Aufnahmeeinstellungen ab.
Das nach IP65 geschützte Gehäuse ist gegen Staub und Strahlwasser abgesichert. Damit eignet sich die Kamera für Hauswände, Garagen oder Gartenbereiche.
Speicherung ohne Pflicht-Abo
Aufnahmen können lokal gespeichert werden. Eine einzelne Kamera unterstützt microSD-Karten. In Verbindung mit der AosuBase stehen 32 GB interner Speicher und eine Erweiterungsmöglichkeit über eine Festplatte oder SSD zur Verfügung.
Ein verpflichtendes Cloud-Abonnement gibt es nicht. Zusätzliche KI- und Cloud-Funktionen wären jedoch kostenpflichtig.
Alexa und Google Assistant werden unterstützt, Apple HomeKit gehört dagegen leider nicht zur Ausstattung. Auch ONVIF, RTSP und eine direkte NAS-Anbindung fehlen.
Für Nutzer mit Apple-Schwerpunkt ist das ein klarer Nachteil. Wer darauf verzichten kann, erhält mit der aktuell stark reduzierten Aosu SolarCam T2 Ultra aber eine flexibel montierbare 4K-Kamera, die vor allem mit lokaler Speicherung, breitem Sichtfeld und unabhängiger Stromversorgung überzeugt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Aosu



