Ein funktionsfähiger Apple I mit Woz-Signatur und Jobs-Brief wird vor der Versteigerung ausgestellt.
Ein Apple I ist nicht nur das seltenste Apple Produkt, sondern auch eines der teuersten Technik-Sammlerstücke, das man kaufen kann. Dieses besondere der nur noch etwa 70 verbliebenen Exemplare funktioniert noch, trägt eine Signatur von Steve Wozniak und kommt mit einem Brief von Steve Jobs.
Hatfield Apple I: Woz-Signatur und Jobs-Brief
Bisschen Kleingeld übrig? Das Auktionshaus Bonhams erwartet für den sogenannten Hatfield Apple I einen Verkaufspreis zwischen 500.000 und 800.000 US-Dollar (das wären 688.000 €). Benannt ist das Gerät nach Fred Hatfield, der den Rechner 1976 direkt bei Apple kaufte.
Spannend ist vor allem die Kombination: Das Motherboard wurde von Steve Wozniak signiert. Außerdem gehört ein von Steve Jobs unterschriebener Brief dazu – genau solche Besonderheiten treiben die Preise bei Apple-Sammlerstücken regelmäßig nach oben.

Hatfield hätte den Apple I damals fast abgegeben
Fast wäre dieser Apple I gar nicht im Umlauf gewesen: Hatfield beschwerte sich damals offenbar über zu wenig Software für den Apple I. Im Januar 1978 bot Apple ihm daraufhin ein vergünstigtes Apple-II-4K-Board an.
Laut dem Brief sollte Hatfield seinen Apple I und einen Scheck über 400 US-Dollar einschicken. Dafür hätte Apple ihm das Board geschickt, das damals regulär 598 US-Dollar kostete. Aus irgendeinem Grund nahm Hatfield das Angebot nicht an – zum Glück für heutige Sammler.
Vor der Auktion geht der Apple I noch auf USA-Tour
Versteigert wird der Apple I im Rahmen der Bonhams-Auktion „History of Science, Technology & Computing“. Diese läuft vom 4. bis 14. Oktober 2026 online und in New York.
Vorher soll der Rechner noch zu sehen sein: vom 9. bis 11. September in Los Angeles, vom 21. bis 23. September in Boston und vom 30. September bis 1. Oktober in San Francisco. Der genaue Ausstellungsort wurde bisher noch nicht genannt. Ein schönes Stück Apple-Geschichte – nur leider nicht ganz in unserer Preisklasse.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Bonhams; Header: Pixabay
