Apples vorsichtiger KI-Kurs wird an der Börse plötzlich zum Nachteil.
Im Frühsommer legte Apples Börsenwert um rund 600 Milliarden Dollar zu. Anleger honorierten, dass der Konzern nicht wie Microsoft, Google oder Amazon Milliarden in Rechenzentren steckte.
Die Sorge wuchs, ob sich der KI-Boom überhaupt auszahlt.
Jetzt dreht sich die Stimmung
Inzwischen setzen Investoren wieder auf Unternehmen mit hohen KI-Ausgaben.
Seit dem Rekordhoch am 28. Juli verlor die Apple-Aktie laut Bloomberg zehn Prozent und zählt zuletzt zu den 25 schwächsten Werten im S&P 500.
Rekordzahlen helfen kaum
Bemerkenswert: Der Kursrutsch folgte auf Apples bestes Juni-Quartal überhaupt. Doch an der Wall Street zählt weniger die Vergangenheit als die erwartete Zukunft – und dort gilt Apple derzeit als KI-Außenseiter.
Why does Wall Street hate Apple now? https://t.co/MQrSKSZK5Y $AAPL pic.twitter.com/oHg0sLTsZ2
— MacHash (@MacHashNews) August 18, 2026
Apple läuft gegen den Markt
Die Korrelation der Apple-Aktie mit dem Chip-Index sei so niedrig wie seit Beginn der Daten 1994 nicht mehr und inzwischen sogar negativ. Steigen Halbleiterwerte, fällt Apple häufig – und umgekehrt.
Ein KI-Crash könnte Apple helfen
Das kann sich schnell wieder ändern. Fondsmanager Clayton Allison sagt: „Wenn der KI-Handel erneut einbricht, wie wir es dieses Jahr bereits erlebt haben, wird Apples geringe Korrelation zu seinen Gunsten wirken und die Verluste begrenzen.“
Gleichzeitig treibt der KI-Boom Speicherpreise hoch – und könnte iPhone 18 Pro und iPhone Ultra verteuern.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Freepik/Magnific

