Die Speicherkrise zwingt Apple 2026 zu einer vorsichtigeren Planung.
Apple muss seine geplanten Hardware-Stückzahlen für das laufende Jahr offenbar reduzieren.
Grund ist laut Analyst Ming-Chi Kuo die anhaltende Knappheit bei DRAM-Speicher. Betroffen sind bereits Mac Studio, Mac mini und MacBook Air – und bald wohl auch die neuen iPhones.
Keine Chip-Halde
Kuo widerspricht Berichten, wonach TSMC Prozessoren im Wert von einer Milliarde Dollar produziert habe, die mangels Speicher nicht fertiggestellt werden können.
Apple plane die Chipproduktion mindestens drei Monate im Voraus entsprechend der verfügbaren Speichermenge.
Engpass ist real
„Die knappe Speicherversorgung ist real“, so Kuo. Ein riesiger ungenutzter Prozessorbestand bei TSMC sei angesichts der engen Abstimmung mit Apple jedoch unwahrscheinlich.
Apple Cutting Back 2026 Hardware Shipments Due to Memory Shortage https://t.co/GzC80jDIb8 pic.twitter.com/jOMOVsNq8F
— MacRumors.com (@MacRumors) August 10, 2026
KI hat Vorrang
Speicherhersteller beliefern bevorzugt KI-Rechenzentren, weil dort höhere Margen winken.
Für Smartphones, Macs und andere Geräte bleibt deshalb weniger Kapazität. Die Folge: steigende Preise und längere Lieferzeiten.
iPhones werden knapp
Apple hatte Macs und iPads bereits im Juni verteuert, im September dürften die iPhone-Preise folgen.
iPhone 18 Pro, 18 Pro Max und das faltbare iPhone Ultra könnten zum Start nur in begrenzten Stückzahlen verfügbar und bereits während der Vorbestellphase ausverkauft sein.
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