Laut einem Leak auf Weibo erwägt die Trump-Regierung, Apple mithilfe von RAM-Speicherchips unter Druck zu setzen.
Konkret geht es um eine Anfrage zum Kauf von Speicherchips des auf einer Verbotsliste stehenden chinesischen Herstellers CXMT. Um den stark gestiegenen RAM-Kosten entgegenzuwirken, hat Apple die politisch brisante Erlaubnis beantragt, Chips von CXMT sowie YMTC zu beziehen.
Kaufgenehmigung als politisches Mittel?
Die US-Regierung plant nun womöglich, diese Genehmigung im Rahmen des anstehenden Treffens zwischen Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping im September als Entgegenkommen zu präsentieren.

Um Bedenken bezüglich der nationalen Sicherheit zu zerstreuen, sollen die chinesischen Komponenten ausschließlich in Geräten verbaut werden, die für den dortigen lokalen Markt bestimmt sind. Sowohl das Portal Wccftech als auch AppleInsider haben jedoch erhebliche Skepsis gegenüber dem Wahrheitsgehalt dieser Meldung.
Gerüchte beeinflussen bereits den Aktienmarkt
Denn: Obwohl das Szenario denkbar ist, stammt die Information bisher von einer einzelnen, schwer überprüfbaren Quelle. Größere Branchen- und Wirtschaftsmedien haben die Berichte bislang nicht aufgegriffen, wenngleich Gerüchte an den Finanzmärkten bereits für leichte Kursschwankungen bei US-Speicherherstellern wie Micron gesorgt haben.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
